2026-02-20T12:29:42.904Z

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Brieselangs Acht-Tore-Gala und Dramatik im Tabellenkeller

Landesklasse West: Machtdemonstrationen und Last-Minute-Treffer prägen den Samstag.

von LS · Heute, 08:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: FussballimFKHavelland

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In der Landesklasse West stand der 16. Spieltag im Zeichen extremer Gegensätze, die die Fußballherzen der Region höher schlagen ließen. Während ein Aufstiegsaspirant eine beispiellose Machtdemonstration auf den Rasen zauberte, wurde auf anderen Plätzen bis zur buchstäblich letzten Sekunde um jeden Zentimeter Boden gekämpft. Es war ein Spieltag voller Leidenschaft, an dem schmerzhafte Niederlagen und ekstatische Last-Minute-Erfolge die Tabelle ordentlich durchrüttelten.

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Vor 45 Zuschauern entwickelte sich in Falkensee ein wahrer Krimi, der die Nerven der Anhänger bis zum Äußersten strapazierte. Die Torfolge eröffnete Francisco Schulze in der 11. Minute mit dem 1:0. Ein unglückliches Eigentor durch Dleir Al Bakr in der 40. Minute erhöhte den Vorsprung auf 2:0. Kurz nach dem Seitenwechsel verkürzte Erblin Luta in der 48. Minute auf 2:1. In der 78. Minute fiel der Treffer zum 3:1, bevor Philipp Kruggel in der 80. Minute mit dem 3:2 noch einmal für Hochspannung sorgte.

Eine bittere Lehrstunde erlebten die 107 Zuschauer in Wittenberge, als Brieselang wie ein Orkan über das Heimteam hinwegfegte. Die Torfolge startete mit Justin Stahr in der 19. Minute zum 0:1, gefolgt von Till Roßius, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45+1.) auf 0:2 stellte. Direkt nach der Pause erhöhte Till Roßius in der 48. Minute auf 0:3. Es folgten Yannick Hurtig in der 51. Minute zum 0:4, Justin Stahr in der 64. Minute zum 0:5 und erneut Yannick Hurtig in der 71. Minute zum 0:6. Timm-Maximilian Hytrek schraubte das Ergebnis in der 82. Minute auf 0:7 hoch, ehe Justin Stahr mit seinem dritten Treffer in der 86. Minute den 0:8-Endstand besiegelte.

In Nauen sahen 147 Zuschauer eine Partie, die erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kippte. Ranvir Singh brachte die Gäste in der 14. Minute mit 0:1 in Führung. Doch Steven Porath glich in der vierten Minute der Nachspielzeit (45+4.) zum 1:1 aus. Nach dem Seitenwechsel drehte Tom Gutschmidt die Partie in der 58. Minute zum 2:1, bevor Steven Porath in der 71. Minute mit seinem zweiten Treffer den 3:1-Sieg sicherte.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 77 Zuschauer in Premnitz. Noah Peuker-Renaud brachte die Hausherren in der 12. Minute mit 1:0 nach vorn. Gramos Rexha glich in der 32. Minute zum 1:1 aus. In der zweiten Halbzeit schien Premnitz durch das 2:1 von Jonathan Gumz in der 57. Minute auf der Siegerstraße, doch Saarmund schlug eiskalt zurück: Robin Keiling markierte in der 64. Minute das 2:2 und Stefan Roggenbuck traf in der 73. Minute zum hochemotionalen 2:3-Auswärtssieg.

Lange Zeit mussten die 99 Zuschauer in Brandenburg auf Tore warten, bis sich die Ereignisse in der Schlussphase überschlugen. Marko Radon erlöste die Borussia in der 69. Minute mit dem Treffer zum 1:0. Alles sah nach einem Heimsieg aus, bis Martin Rebesky in der 90. Minute zuschlug und den Gästen mit dem 1:1-Ausgleich einen späten Punkt rettete.

In Pritzwalk sahen 53 Zuschauer ein Geduldsspiel, das erst in der Schlussviertelstunde durch individuelle Klasse entschieden wurde. Jonas Erxleben brach in der 75. Minute den Bann und erzielte das erlösende 0:1. Derselbe Spieler, Jonas Erxleben, sorgte schließlich mit seinem zweiten Treffer für den 0:2-Endstand zugunsten der Gäste.

In Golm feierten 40 Zuschauer ein wahres Offensiv-Spektakel ihrer Mannschaft nach anfänglichem Rückstand. Marvin Gramsch brachte Perleberg in der 18. Minute mit 0:1 in Führung, doch Henri Griesel antwortete bereits in der 25. Minute mit dem 1:1. In der Schlussphase brachen alle Dämme: Conrad Mantei traf in der 71. Minute zum 2:1, Aaron Benedict Ell erhöhte in der 73. Minute auf 3:1, Leon Schade legte in der 84. Minute das 4:1 nach und Florian Groß vollendete in der 87. Minute zum 5:1.

Kalt erwischt wurden die 59 Zuschauer in Michendorf, als Tony Gnad bereits in der 1. Minute zum 0:1 für Pankow traf. Ole Essel erhöhte in der 74. Minute auf 0:2. Michendorf gab sich nicht auf, doch der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Heinrich Mirow in der 89. Minute kam zu spät, um die Heimniederlage noch abzuwenden.

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