2026-04-20T12:45:22.080Z

Allgemeines

Breitenbrunn: Mit Ferstl und Waffler in die Zukunft

Der Bezirksligist spielt eine grandiose Frühjahrsrunde und bindet sein Trainerduo für eine weitere Saison

von Florian Würthele · Heute, 08:05 Uhr · 0 Leser
Michael Ferstl (links) und Markus Waffler bilden auch nächste Saison das Trainerduo des SV Breitenbrunn.
Michael Ferstl (links) und Markus Waffler bilden auch nächste Saison das Trainerduo des SV Breitenbrunn. – Foto: Verein

Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen: Der SV Breitenbrunn ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Süd. Das hängt insbesondere mit der neugewonnen defensiven Stabilität zusammen. Auch ihre Heimstärke hat die Mannschaft wiedergewonnen, was letzten Samstag Regenstauf am eigenen Leib zu spüren bekam. Mit 2:1 wurde der Landesliga-Anwärter bezwungen. Vor allem in der zweiten Halbzeit war es eine bärenstarke Leistung der Breitenbrunner. Der Lohn des aktuellen Laufes: Angesichts von zehn Punkten Vorsprung auf die Relegationszone bei noch vier ausstehenden Spielen, ist der Klassenerhalt quasi in trockenen Tüchern.

Schon vor dem Coup gegen Regenstauf machten die Breitenbrunner Verantwortlichen auf der Trainerposition Nägel mit Köpfen. So wurde die bisher so erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem im Winter installierten Trainerduo Michael Ferstl (39) und Markus Waffler (29) um eine weitere Saison verlängert.

Kurz vor der Winterpause hatten sich die Wege des SVB und seines bisherigen Trainers Florian Reichold getrennt. Als Nachfolgelösung präsentierte der Verein ein Tandem. Bestehend einerseits aus Markus Waffler, der vom Co-Spielertrainer zum Spielertrainer aufstieg. An die Seite des ehemaligen Regionalliga-Fußballers des VfB Eichstätt rückte Michael Ferstl. Der langjährige Breitenbrunner Spieler bekleidet seither die Rolle des Linientrainers. „Das Gespräch zur Verlängerung hat nicht lange gedauert. Markus und ich haben uns anfangs natürlich erstmal finden müssen. Wir verstehen uns ziemlich gut, harmonieren und ergänzen uns, haben die gleiche Herangehensweise und Spielweise. Markus bringt einen gewissen Input aus der Regionalliga in die Mannschaft rein, das man merkt man. Wir teilen uns die Trainingsgestaltung, was es für die Jungs ein bisschen abwechslungsreicher macht. Generell teilen wir uns die Aufgaben gut auf. Es passt einfach“, spricht Ferstl für sich uns seinen Trainerpartner. Des Weiteren: „Ausschlaggebend für die Verlängerung ist auch immer, dass die Mannschaft mitzieht. Wir haben eine überragende Trainingsbeteiligung. Wegen sehr vieler Verletzter haben wir aktuell einen sehr dünnen Kader, aber jeder fitte Spieler kommt immer ins Training. Das sieht man auch an den Spielen: Gerade die zweite Halbzeit ist unsere stärkere Halbzeit, was zeigt, dass wir fit sind.“

Den sportlichen Erfolg in der Frühjahrsrunde macht Ferstl vor allem an der Defensivarbeit fest: „Wir wollten die Defensive stabilisieren, was uns ziemlich gut gelungen ist – bis auf die Spiele gegen Kareth, der spielerisch für mich stärksten Mannschaft der Liga, und gegen Thalmassing. Ansonsten haben wir immer geliefert und die Jungs haben das umgesetzt, was wir wollten: eine kompakte Defensive, tiefer stehen, auf den zweiten Ball gehen. Dies hat bisher recht gut geklappt. Die Spieler setzen es gut um. Ein weiterer Faktor ist die Konstanz: Im Zentrum vom Torwart bis vor zum Stürmer haben wir eine gute Achse gefunden, wo wir fast keine Wechsel drin haben“, berichtet Ferstl, dessen Team am Samstag nach Schwarzenfeld reist. „In der Restsaison haben wir noch ein bisschen was vor, haben uns intern noch gewisse Ziele gesteckt.“