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Breitbrunn blutleer ‒ Pentenried siegt klar ‒ Gauting mit wichtigem Dreier im Abstiegskampf

von Tobias Huber · 20.10.2025, 07:09 Uhr · 0 Leser
Nur weg damit: Breitbrunns Torwart Matthias Neuner musste viermal den Ball aus dem Netz holen.
Nur weg damit: Breitbrunns Torwart Matthias Neuner musste viermal den Ball aus dem Netz holen. – Foto: Dagmar Rutt

Pentenried zerlegt den SV Germering. Der GSC gewinnt in Bullach. Hechendorf und Breitbrunn verlieren ihre Spiele.

SV Germering – TSV Pentenried⇥1:5 (1:2) Tore: 1:0 Esser (4.), 1:1 Papelitzky (23.), 1:2 Irzinger (35.), 1:3 Papelitzky (51.), 1:4 P. Neumann (71.), 1:5 F. Neumann (78.)

Die Rehabilitation für die 0:5-Pleite von Egenburg ist geglückt. Die Fußballer des TSV Pentenried setzten sich am Samstag deutlich beim weiter punktlosen Schlusslicht aus Germering durch. „Wir haben jedoch einen Weckruf benötigt“, sagte TSV-Coach Stefan Suchanke. Denn der Außenseiter konterte die zu nachlässig startenden Pentenrieder früh eiskalt aus. Der Gast schaffte aber noch vor der Pause die Wende durch gute herausgespielte Treffer von Björn Papelitzky und Constantin Irzinger. „Es war aber klar, dass wir noch ein drittes Tor brauchen. Germering hat sich stark gewehrt“, berichtete Suchanke. Papelitzky erfüllte die Vorgaben seines Trainers schnell, indem er einen Eckball mit dem Kopf veredelte. „Dann gingen die Köpfe beim Gegner runter“, erzählte Suchanke. Paul Neumann und Felix Neumann sorgten für den höchsten Auswärtssieg in der bisherigen Saison.

TSV Geiselbullach II – Gautinger SC ⇥0:1 (0:0) Tor: 0:1 Leigh (52./FE) – Zeitstrafe: Fichtel/GSC (90.+2)

Der Gautinger SC hat im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach zuvor drei sieglosen Partien in Serie gewann das Team von Trainer Franz Gaul am Samstag bei der Bezirksliga-Reserve des TSV Geiselbullach mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Timo Leigh in einer umkämpften Partie kurz nach der Halbzeitpause vom Elfmeterpunkt.

Dank der drei Punkte konnte der GSC die Abstiegszone verlassen und rückte mit nun zwölf Punkten auf Rang zehn der Kreisklasse 1 vor. Der Vorsprung auf den Vorletzten Geiselbullach II auf einem direkten Abstiegsplatz beträgt nun vier Punkte. Der TSV Hechendorf auf Relegationsplatz elf ist hingegen nur einen Zähler weg und kann bereits im Nachholspiel am Mittwoch beim punktlosen Tabellenletzten SV Germering wieder an den Würmtalern vorbeiziehen. Das nächste Kellerduell wartet auf den GSC bereits am Sonntag. Dann kommen die Sportfreunde Breitbrunn, aktuell punktgleich mit Hechendorf Drittletzter, nach Gauting.

TSV Hechendorf – VfL Egenburg ⇥2:3 (1:1) Tore: 0:1 Szczepurek (33.), 1:1 Hübsch (42.), 1:2 Szczepurek (66.), 1:3 Zech (80.), 2:3 Stützer (90., Foulelfmeter)

Die Hechendorfer Fußballer ließen am Sonntag wichtige Heimpunkte liegen und bleiben im gefährdeten Bereich der Kreisklasse 1. „Uns war bewusst, dass es eine schwierige Saison werden könnte. Es gibt noch keinen Grund zur Beunruhigung“, sagte Trainer Florian Weißleder, der die Pilsenseer im Sommer als Trainer übernommen hatte. Die Hausherren spielten eine gute erste Halbzeit, belohnten sich aber lediglich mit Ausgleich durch Torjäger Constantin Hübsch, der nach Freistoßvorlage von Mathias Huber erfolgreich war. Nach der Pause drängten die Hechendorfer zunächst auf das 2:1, doch zwei Konter brachten die Egenburger auf die Siegerstraße. Der Elfmetertreffer von Dominik Stützer kam zu spät, um dem Match noch eine Wende zu geben.

SF Breitbrunn – 1. SC Gröbenzell ⇥0:4 (0:2) Tore: 0:1 Klages (8.), 0:2 Luff (21.), 0:3 Wäcken (48., Foulelfmeter), 0:4 Wäcken (57.) – Zeitstrafe: Schrafstetter/Breitbrunn (69.) – Bes. Vorkommnisse: Xaver Scheidl/Breitbrunn schießt Foulelfmeter an die Latte (20.)

Es gibt so Tage, da wäre man besser im Bett geblieben. Breitbrunns Xaver Scheidl erlebte so einen am Sonntag. Zunächst vergab der Fußballer eine große Chance zum 1:0. Im Gegenzug kassierten seine Sportfreunde das 0:1. Zehn Minuten später vergab Scheidl einen Foulelfmeter. Wieder dauerte es nicht lang, und die Hausherren lagen mit 0:2 hinten. Kurz vor der Pause musste Scheidl auch noch verletzt ausgewechselt werden. Als die Breitbrunner nach Wiederbeginn durch einen Foulelfmeter das 0:3 kassierten, war die Moral endgültig gebrochen. „Dieses Spiel muss ich auch erst mal verarbeiten. Insgesamt war es ein blutleerer Auftritt von meiner Mannschaft“, klagte SF-Coach Markus Kreitner. Die Breitbrunner verharren damit auf einem Abstiegs-Relegationsplatz der Kreisklasse 1.