
Der Bovender SV hat sich zum Saisonabschluss mit 2:1 gegen den FC Eintracht Northeim durchgesetzt. In der letzten Partie der Saison sorgte Navid Atashfaraz in der Schlussphase für den entscheidenden Treffer.
Northeim erwischte den besseren Start und ging bereits in der 11. Minute durch Thierry Ngoudjou Patigo in Führung. Kurz vor der Pause gelang Lauren Mbaymi Dejeutat der Ausgleich für die Gastgeber. Nachdem beide Teams lange auf den nächsten Treffer warten mussten, erzielte Navid Atashfaraz in der 79. Minute das 2:1 für Bovenden.
Trainer Yannick Broscheit sprach nach der Partie von dem „entscheidenden Quäntchen Glück mehr als Northeim“. Defensiv habe seine Mannschaft „bis auf ein oder zwei Situationen kaum etwas zugelassen“, offensiv habe jedoch „im letzten Drittel erneut die nötige Durchschlagskraft gefehlt“.
Insgesamt sei der Sieg „nicht unverdient“ gewesen, auch wenn „aufgrund der wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten“ ebenso ein Unentschieden „ein gerechtes Ergebnis gewesen“ wäre. Umso erfreulicher sei es gewesen, „dass wir die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen konnten“.
Trotz des verpassten Sprungs in die Top fünf zog Broscheit ein positives Saisonfazit. Gemeinsam mit Vorsfelde stelle der Bovender SV „die beste Defensive der Liga“ und habe „in 30 Spielen lediglich 30 Gegentore kassiert“. Darauf könne die Mannschaft künftig aufbauen. Offensiv würden „auch wieder bessere Zeiten kommen“, da „die Qualität in der Mannschaft definitiv vorhanden“ sei. Entscheidend werde es nun sein, „mehr Konstanz in unsere Leistungen zu bringen und die richtige Einstellung über die gesamte Saison hinweg auf den Platz zu bringen“.