
Der Bovender SV und der VfB Fallersleben trennten sich in einem intensiven Spiel mit 2:2. Beide Teams lieferten sich auf schwierigem Geläuf ein umkämpftes Duell, das keinen Sieger fand. Damit endete auch das zweite direkte Duell Remis. Im Hinspiel trennte man sich 1:1.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh durch Hebun Kaplan (5.) in Führung. Trainer Yannick Broscheit sah die Führung als "verdient" an, doch Fallersleben kam schnell zurück. Nach einem Freistoß und etwas Durcheinander im Strafraum glich Lennox Binder (17.) aus.
Broscheit ärgerte sich über die Entstehung des Gegentreffers: „Das 1:1 entsteht nach einem Freistoß und viel Gewühl sehr, sehr unglücklich. Zu dem Freistoß hätte es aber nicht kommen müssen, wenn wir 2-3 Situationen vorher besser attackieren.“ Insgesamt war er mit den ersten 45 Minuten nicht einverstanden: „Ich bin mit der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden. Gerade unser Defensivverhalten war überhaupt nicht aggressiv.“
Auch nach der Pause blieb die Partie offen. Fallersleben drehte das Spiel durch Binder (56.) zum 1:2. Wieder sah Broscheit defensive Probleme: „In der Phase entsteht wieder aus dem Nichts das 1:2 nach erneut passiven Defensivverhalten. Über außen entsteht eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten, wo wir wieder nicht am Mann sind.“
Zwischenzeitlich zeigte Bovenden jedoch eine starke Phase: „Mit den kommenden 20 min können wir zufrieden sein, all die Tugenden die uns ausmachen sollen, haben wir gezeigt und endlich waren wir auch ein Team.“ Der Ausgleich fiel schließlich per Strafstoß durch Dennis Falinski (62.), nachdem zuvor ein Foul im Strafraum geahndet wurde.
In der Schlussphase hatten die Gastgeber weitere Chancen, den Siegtreffer zu erzielen. Broscheit resümierte: „Wir hatten das Spiel dann eigentlich im griff und noch 2-3 richtig gute Tormöglichkeiten.“ Dennoch blieb es beim Remis: „Leider hatten wir dann heute wieder richtig Dreck am Schuh.“
Unterm Strich blieb für den Bovender SV ein gemischtes Gefühl nach einem intensiven Spiel, in dem mehr möglich gewesen wäre. Die Hausherren holten zwar nun sieben Punkte aus den vergangenen drei Partien, doch in der Tabelle rutschte man wieder auf Rang sieben ab. Für Fallersleben war der Punkt im Abstiegskampf sehr wertvoll. Tabellarisch steht man weiterhin auf Rang zwölf, doch von den direkten Kontrahenten punktete sonst nur noch Volkmarode.