Bosacki war vor der abgelaufenen Spielzeit aus der Niedersachsenliga-A-Jugend in den Herrenbereich aufgerückt. In seiner Premierensaison sammelte der 19-Jährige in acht Oberliga-Partien erste Erfahrungen auf höchstem Verbandsebene-Niveau. Besonders auf sich aufmerksam machte der ehemalige polnische U16-Nationalspieler allerdings in der zweiten Mannschaft, für die er in 17 Bezirksliga-Einsätzen beachtliche 18 Treffer erzielte.
Egestorfs Scheitern besiegelt den Abstieg
Inzwischen steht fest, dass der MTV Wolfenbüttel die Hoffnung auf den Klassenerhalt endgültig begraben muss. Die Blau-Weiß-Roten hätten nur dann in der Oberliga bleiben können, wenn Vizemeister Germania Egestorf/Langreder in der Aufstiegsrelegation einen der ersten beiden Plätze belegt und den Sprung in die Regionalliga geschafft hätte.
Doch nach den Niederlagen gegen den Eimsbütteler TV (1:4), den Blumenthaler SV (2:3) und zuletzt den SV Todesfelde (0:2) beendete Egestorf die Relegationsrunde auf dem letzten Platz. Damit ist der Abstieg des MTV Wolfenbüttel in die Landesliga endgültig besiegelt.
Trainer Deniz Dogan zeigte sich nach der Entscheidung gefasst und richtet den Fokus bereits auf die Zukunft.
„Der Klassenerhalt lag nicht mehr in unserer Hand, außerdem war die Wahrscheinlichkeit vor dem letzten Spiel von Egestorf gering, dass es für uns noch reicht“, sagte der MTV-Coach. „Davor war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle, weil man immer noch gehofft hat, dass wir doch noch drin bleiben.“
Gleichzeitig sieht Dogan die nun geschaffene Klarheit als Chance für die weitere Planung. „Insofern bin ich froh, dass wir jetzt Klarheit haben und den Fokus auf die kommende Saison legen können“, erklärte er. Sein Ziel formuliert der Trainer unmissverständlich: „Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich wieder hochkommen und nur eine Ehrenrunde drehen müssen.“
Allerdings warnt Dogan davor, die Aufgabe zu unterschätzen. „Die Landesliga ist sehr stark und ambitioniert, weshalb wir uns gut vorbereiten müssen“, betonte der 47-Jährige.
Mit inzwischen 16 Vertragszusagen und mehreren Neuzugängen sind die personellen Grundlagen dafür bereits gelegt. Nach dem sportlichen Rückschlag beginnt beim MTV Wolfenbüttel nun die Arbeit am unmittelbaren Wiederaufstieg.