
Gerade mal sechs Treffer standen bis zum Sonntag-Spiel der Veener Borussia gegen Alemannia Pfalzdorf auf dem Torekonto von Felix Terlinden. Für den Stürmer der Krähen keine zufriedenstellende Quote. In der Heimpartie der Bezirksliga gegen den Abstiegskandidaten ließ es Terlinden dann erstmals in dieser Saison so richtig krachen. Der 34-Jährige schnürte beim 7:1 (5:1)-Erfolg einen Fünferpack. Die Borussia revanchierte sich damit für die 2:6-Klatsche aus dem Hinspiel.
„Die Qualitäten von Felix sind bekannt. Er hatte bis zu diesem Spiel viel Pech im Abschluss. Mir war klar, dass irgendwann der Knoten platzen wird“, sagte Trainer Alexander Wisniewski über den Routinier, der in der vergangenen Spielzeit in 19 Partien 16 Treffer erzielt hatte.
Terlinden startete mit einem Hattrick in die Begegnung des 28. Spieltags. Er traf zwischen der neunten und 27. Minute. Nachdem die Gäste durch Dominik Saat (31.) verkürzen konnten, schlug Terlinden nochmals vor der Pause zu (43.). Georg Michael Wiedemann erhöhte auf 5:1 (45.). Jan Büren traf nach Wiederanpfiff zum 6:1 (70.) und in der 76. Minute Terlinden zum 7:1.
Es war kein spielerisches Feuerwerk, das die Veener abrannten, aber sie waren in der Chancenverwertung brutal effektiv. Wisniewski: „Das Spiel gegen den Ball hat super geklappt, wir haben sehr viele Fehler provoziert.“
Terlinden muss nach seinem Fünferpack übrigens „nur“ eine Kiste Kaltgetränke ausgeben, eine zweite blieb ihm erspart. Es gibt die interne Abmachung, dass mit dem dritten oder sechsten persönlichen Torerfolg eine Kiste fällig ist. „Felix gibt bestimmt gerne einen aus. Er ist nicht nur auf dem Platz sehr mannschaftsdienlich“, weiß Wisniewski.