2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht
Für Borussia Veen war gegen Anholt mehr drin.
Für Borussia Veen war gegen Anholt mehr drin. – Foto: Jette Oster

Borussia Veen lässt weiter Zielstrebigkeit vermissen

Bezirksliga: Durch einen verwandelten Elfmeter geraten die Krähen in Anholt auf die Verlierstraße

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Alexander Wisniewski, Trainer von Borussia Veen, sollte am Sonntagnachmittag auf der Anlage von Westfalia Anholt recht behalten – zu seinem Leidwesen. „Mir war in dem umkämpften Spiel irgendwann klar: Wer hier das erste Tor schießt, geht als Sieger vom Platz“, sagte der Coach nach dem Schlusspfiff. Und weiter: „90 Minuten Autofahrt für die Katz.“ Die Krähen konnten in Isselburg keine weiteren Bezirksliga-Punkte aufs Konto verbuchen, weil sie sich mit 0:2 (0:0) geschlagen geben mussten.

Das Trainerduo Wisniewski/Lukas Höptner musste wider Erwarten auf Christian Quernhorst verzichten, der sich mit einer leichten Gehirnerschütterung abmeldete. Und nach 21 Minuten mussten sie die erste Elf umbauen, weil Philipp van Huet mit einer muskulären Verletzung runter musste. Jan Büren kam rein und rückte ins Zentrum, Jonas van den Brock übernahm die freie Position im linken Mittelfeld.

Veen nach der Pause das bessere Team

Die erste Hälfte war ausgeglichen, in der zweiten Halbzeit hatten die Veener mehr Spielanteile. Insgesamt fehlte aber, wie schon so oft in dieser Saison, die Zielstrebigkeit. Felix Terlinden tauchte zweimal alleine vor Anholt-Keeper Julius Geven auf, scheiterte aber jeweils an dem Schlussmann. In der 79. Minute geriet Veen in Rückstand, weil Ken Klemmer im Strafraum Tugay Haberci foulte und Til Spiegelhoff den fälligen Elfmeter verwandelte.

Entscheidung gegen die Borussia fällt erst spät

Die Borussia machte in der Schlussphase hinten auf und lief noch in einen Konter. Daniel Buscher machte in der Nachspielzeit mit dem 2:0 für die Hausherren alles klar. Die Krähen haben aus den letzten vier Partien nur einen Punkt geholt.

Es spielten: Keusemann; Klemmer, Münzner (65. Balonier), Conrad (82. van Treek), van Bonn, Gietmann, Höptner, van Huet (21. Büren), van den Brock (65. Willemsen), Lange, Terlinden.

Aufrufe: 010.11.2025, 20:00 Uhr
René PutjusAutor