
Schon 13 Gegentreffer hat sich Borussia Veen in den vier Rückrunden-Partien der Bezirksliga eingefangen. In der Gruppe 4 kassierte nur die SGE Bedburg-Hau seit dem Restart mehr Tore (14). Eine Statistik, die zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht viel Aussagekraft haben mag, die aber das Veener Trainerduo Alexander Wisniewski und Lukas Höptner hellhörig macht.
Vor allem der letzte Auftritt gegen den Hamminkelner SV (4:5) stimmte sie nachdenklich. Kapitän Ken Klemmer sprach anschließend von „einem Harakiri-Spiel“. Am Freitagabend, 20 Uhr, beim Tabellenfünften SV Rindern darf sich die Borussia nicht so viele Aussetzer leisten.
„Wir haben beim Dienstag-Training sehr viel am Defensivverhalten gearbeitet“, sagt Wisniewski. Beim Torspektakel gegen den HSV stimmten in der ersten halben Stunde die Abstände zwischen den Ketten nicht. Die Gäste nutzten den Platz und lagen mit 3:0 in Führung. Immerhin hatte die Borussia später viele gute Phasen und sicherte sich noch den ersten Sieg in 2026.
In Rindern stehen Simon Staymann, Martin Willemsen und Philipp van Huet nicht im Kader. Ob Felix Terlinden wieder dabei ist, entscheidet sich erst kurzfristig. Unterdessen hat ein weiterer Spieler seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Offensivmann Marc Balonier bleibt der Borussia erhalten.
Damit steht von den Spielern aus dem aktuellen Kader nur noch hinter Tim Lange ein Fragezeichen. Seine Entscheidung erwarten die Verantwortlichen bis Anfang nächster Woche.