Die Väter des Erfolges: Co-Trainer Gerd Siegert, Danielo Samen und Torwarttrainer Ricardo Pittack-Ott.  Siegert verlässt den Verein nun aber aus persönlichen Gründen.Verein
Die Väter des Erfolges: Co-Trainer Gerd Siegert, Danielo Samen und Torwarttrainer Ricardo Pittack-Ott. Siegert verlässt den Verein nun aber aus persönlichen Gründen.Verein

Bölkow sichert sich Meisterschaft

Fußball-Landesligist bezwingt am letzten Spieltag den FSV Blau-Weiß Greifswald mit 7:0 (1:0) und gewinnt somit die Nordstaffel

Der Bölkower SV ist Meister. Am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga Nord ließ der Spitzenreiter gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald überhaupt nichts mehr anbrennen sicherte sich durch einen 7:0-Heimerfolg den Titelgewinn.

In der Verbandsliga ist der BSV aber in der kommenden Saison nicht zu sehen, denn der Verein wird sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen (SVZ berichtete). Trotzdem war es Motivation genug, die Meisterschaft zu holen, denn das gelingt ja auch nicht alle Tage. Was dieser kleine Dorfverein in der abgelaufenen Spielzeit geleistet hat, ist schon allerhand. Mit einem Mini-Kader gestartet, war die Personaldecke an den Spieltagen immer knapp, trotzdem schaffte es die Mannschaft, auch Ausfälle zu kompensieren. Der Weg zum Erfolg führte mal wieder über eine starke Defensivabteilung um Kapitän Michael Hintze. Mit nur 19 Gegentoren besitzen die Bölkower die beste Abwehr. Aber auch die Angriffsleistung kann sich sehen lassen. 66 geschossene Tore überbietet nur der Gnoiener SV, der als Tabellenzweiter in die Verbandsliga aufsteigt. Sieben Mal schlugen die Bölkower gegen den Absteiger aus Greifswald zu. Zur Pause sah es aber keinesfalls nach einem Kantersieg aus. Steven Licher hatte bis dahin für die 1:0-Führung gesorgt (37.). Als Kevin Kleindorff aber nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff auf 2:0 erhöhte, brachen bei den Gästen alle Dämme. Bölkow spielte sich in einen Rausch und erhöhte in regelmäßigen Abständen durch Tore von Kevin Rosinski (50., 53.), Kleindorff (70.), Christoph Pisarski (78.) und Andrè Stach (80.) auf 7:0. Am Ende haben die Bölkower nun vier Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Ob sich dieser Erfolg in der kommenden Saison wiederholen lässt, ist fraglich, denn nach der Strukturreform von drei auf zwei Landesligen gewinnt die Weststaffel, in der die Bölkower wohl spielen werden, deutlich an Qualität, auch in der Breite. Nach dieser starken Saison zählen die Bölkower aber sicherlich zu den Favoriten auf den Staffelsieg, zumal die Mannschaft im Großen und Ganzen so zusammenbleibt, wie sie jetzt besteht, und qualitativ wohl sogar noch verstärkt wird.

Bölkower SV: Norman Köhlmann – Sven Bildhauer (77. Tim Wagner), Kevin Rosinski, Henrik Löhning, Kevin Kleindorff, Tobias Barachini (67. Christoph Pisarski), Sebastian Müller, Steven Licher, Jan Habenreich (71. Sebastian Peters), David Rosinski, Andre Stach

Aufrufe: 18.6.2017, 18:00 Uhr
rokiAutor

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