2026-05-15T09:36:57.455Z

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Bockstarker Auftritt: Wasserburg lässt Hauzenberg abblitzen

Die Löwen stoßen mit einem hochverdienten 2:0-Heimerfolg das Tor zur Bayernliga weit auf

von Thomas Seidl · Heute, 20:43 Uhr · 0 Leser
Der FC Sturm Hauzenberg (weiße Trikots) hatte beim TSV Wasserburg einen harten Stand
Der FC Sturm Hauzenberg (weiße Trikots) hatte beim TSV Wasserburg einen harten Stand – Foto: Alexander Ferazin

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Der TSV Wasserburg hat seine Hausaufgabe eindrucksvoll gemacht und den FC Sturm Hauzenberg im Hinspiel der Bayernliga-Relegation völlig verdient mit 2:0 geschlagen. Vor 1412 Zuschauern brachten die Gäste in den ersten 45 Minuten kein Bein auf den Boden und lagen folgerichtig mit zwei Toren im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel macht es der "Sturm" zwar wesentlich besser, wenngleich die "Löwen" weiter die Zügel in der Hand hatten und dem dritten Treffer näher waren als die Niederbayern einem Torerfolg. Am Montag (Anstoß: 15 Uhr) steigt das Rückspiel am Staffelberg, in dem Heininger, Schmid & Co. eine klare Steigerung benötigen, um den Abstieg noch abwenden zu können.

Die Gäste begannen mutig und pressten sehr hoch. In der fünften Minute allerdings bereits die kalte Dusche für die Staffelberger, die im eigenen Strafraum nicht konsequent klären konnten. Sturm-Schlussmann Christoph Obermüller konnte zunächst noch stark parieren, doch den Nachschuss versenkte Josef Stellner mühelos zum frühen 1:0. Ab diesem Zeitpunkt waren die Oberbayern eindeutig Chef im Ring, gewannen jeden wichtigen Zweikampf und stellten Hauzenberg mit ihrem variablen Offensivspiel vor große Probleme. Bis in die Nachspielzeit des ersten Abschnitts vergab die Heller-Truppe eine Reihe von guten Möglichkeiten, ehe Torjäger Robin Ungerath eine tolle Hereingabe des pfeilschnellen Vinzenz Egger aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Niederbayern verbuchten im ersten Durchgang nur eine nennenswerte Aktion: Einen Freistoß von Bastian Schmid drehte TSV-Schlussmann Lino Niklas Volkmer um den Pfosten (26.).



Nach Wiederbeginn präsentierten sich die Waidler verbessert, hatten mehr Ballbesitzphasen und standen nicht mehr unter Dauerdruck. Wasserburg hatte die Zügel jedoch weiter überwiegend in der Hand, ließ defensiv überhaupt nichts zu und hätte den Sack durchaus schon komplett zumachen können,. Die beste Chance hatte in der Schlussphase der eingewechselte George Dumitru, der alleine vor Christoph Obermüller auftauchte und am prächtig reagierenden Keeper scheiterte.

„Wir waren in der ersten Hälfte gnadenlos unterlegen, sind auf keinen zweiten Ball gekommen und hatten riesige Probleme. In der zweiten Halbzeit war es von unserer Seite deutlich besser und wir sind noch am Leben. Daheim können wir das Ding noch drehen, davon bin ich überzeugt“, resümierte Hauzenbergs Trainer Alexander Geiger.