
Mit einem 0:4 zu Hause gegen den SV Mering hat der TSV Bobingen den Fehlstart in die neue Saison der Bezirksliga Süd perfekt gemacht. Der TSV Babenhausen hat sein erstes Heimspiel mit 0:1 gegen den FC Bad Wörishofen verloren. Gegen den SV Egg a. d. Günz wurden den Lechfeld-Kickern deutlich die Grenzen aufgezeigt.
Die Bobinger begannen vielversprechend. Bereits nach knapp zwei Spielminuten hatte Georg Zimmermann die Bobinger Führung auf dem Fuß. Doch er scheiterte aus kurzer Entfernung frei vor Merings Torwart Adrian Wolf. Ein 0:0 zur Pause wäre gerecht gewesen. Doch zum Entsetzen der Bobinger Fans zeigte Schiedsrichter Luca Berger in der 44. Spielminute auf den Elfmeterpunkt. „Man kann den Elfer geben, muss man aber nicht“, kommentierte Bobingens Trainer Dmitrij Peil später. Merings Dominik Schön zeigte sich unbeeindruckt und verwandelte sicher. So ging es mit einer Gästeführung zum Pausentee. Was danach kam, war für Bobingen eine einzige Katastrophe. In der 53. Spielminute gab es auf dem glitschigen Geläuf einen normalen Zweikampf. Dabei verdrehte sich Michael Zedelmeier das Knie und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz. Erste Informationen aus der Bobinger Kabine ließen eine langwierige Knieverletzung befürchten. In der 70. Spielminute lief der TSV nach einem eigenen Freistoß in einen mustergültig vorgetragenen Konter und Jonas Niemi erzielte das 0:2. Nur vier Minuten später fing sich der TSV Bobingen das 0:3 ein. Das eigentliche Prunkstück der Elf von Dmitrij Peil, die Abwehr, produzierte einen katastrophalen Fehlpass und Merings Yusha Venos bedankte sich mit dem 0:3. Als dann nach einem weiteren Abwehrfehler Simon Gail in der 80. Minute auf 0:4 erhöhte, war das Debakel perfekt. Bobingens Coach Dmitrij Peil haderte nach dem Spiel wieder einmal mit der eigenen Chancenverwertung. „Georg Zimmermann muss gleich zu Beginn das 1:0 machen. Dann ist es ein anderes Spiel.“ (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Luca Berger (Höchstädt) - Zuschauer: 112
Tore: 0:1 Dominik Schön (44. Foulelfmeter), 0:2 Jonas Niemi (70.), 0:3 Yusha Venos (74.), 0:4 Simon Gail (80.)
Alexander Schwarz eröffnete bereits in der 5. Minute das Torfest, als er nach einer präzisen Flanke von Timo Heberle einnetzte. Das Spiel wurde in der 13. Minute aufgrund einer schweren Verletzung eines Legauer Spielers unterbrochen, der unter Applaus abtransportiert wurde. In der 50. Minute erhöhte Schwarz mit einem beeindruckenden Fernschuss auf 2:0. Niklas Sonntag erhielt in der 77. Minute eine Zeitstrafe, gefolgt von einer Roten Karte für Elias Baiz, der als letzter Mann foulte. Jürgen Piller verkürzte in der 84. Minute für Weitnau, doch Jonas Prestele stellte in der Nachspielzeit den alten Abstand wieder her.
Schiedsrichter: Felix Haggenmüller (Kempten) - Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Alexander Schwarz (5.), 2:0 Alexander Schwarz (50.), 2:1 Jürgen Piller (84.), 3:1 Jonas Prestele (90.+4)
Rot: Elias Baiz (80./TV Weitnau/Letzter Mann)
Tobias Peter brachte die Hausherren in der 54. Minute mit einem präzisen Schuss in Führung. Adrian Krieger erhöhte nur 19 Minuten später auf 2:0. Doch Kaufbeuren antwortete schnell: Can Uygun verkürzte in der 75. Minute. In der 86. Minute glich Maximilian Nieberle nach einer Vorlage von Ahmet Alkan aus. Moritz Ewald sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte.
Schiedsrichter: Marco Häring (Erkheim) - Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Tobias Peter (54.), 2:0 Adrian Krieger (73.), 2:1 Can Uygun (75.), 2:2 Maximilian Nieberle (86.)
Gelb-Rot: Moritz Ewald (88./FC Wiggensbach)
Zu Beginn des Spiels versuchte Lagerlechfeld einen geordneten Spielaufbau, um den Gegner Egg unter Kontrolle zu halten. Doch je länger das Spiel dauerte, umso klarer wurde die Überlegenheit der Unterallgäuer. Mit sicherem Spiel von hinten heraus, guter Ballverteilung im Mittelfeld, um dann mit zwei, drei schnellen Ballstafetten die Deckung auszuhebeln – das gelang immer wieder und sah am Ende verblüffend einfach aus. Und so war das 0:1 in der 19. Spielminute durch Tim Bergmiller nur folgerichtig. Die Lechfelder Angriffe, die meist mit langen Bällen nach vorne eingeleitet wurden, verpufften dagegen nahezu wirkungslos. Die Abwehr der Gastgeber hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Da blieben Fehler zwangsläufig nicht aus. In der 35. Minute führte ein kollektiver Aussetzer, inklusive Torwart Tobias Böhm, zum höchstverdienten 0:2. Erneut war es Tim Bergmüller. Als dann in der 43. Spielminute zu allem Übel auch noch Lagerlechfelds Kevin Heinz die Gelb-Rote Karte sah, war das Match eigentlich schon entschieden. Heinz, der bereits Gelb gesehen hatte, trat einem gegnerischen Spieler nach Ballverlust von hinten in die Beine. Obwohl es nicht nach Absicht ausgesehen hatte, blieb dem hervorragenden Schiedsrichter Yanick Furnier nichts anderes übrig, als Heinz in die Kabine zu schicken. Auch wenn das der Lechfelder Anhang, inklusive Trainer Daniel Raffler, natürlich absolut anders gesehen haben wollte. In Unterzahl versuchte sich die SpVgg in der zweiten Halbzeit nach Kräften zu wehren. Doch zählbares kam nicht dabei heraus. In der 56. Spielminute fiel auch noch das 0:3 durch Tobias Kutt. Zum Lechfelder Auftritt passte, dass es nicht gelang, noch Ergebniskosmetik zu betreiben und ein berechtigter Elfmeter vergeben wurde. Auch als der Egger Clemens Beißer in der 73. Minute Gelb-Rot sah, änderte das nichts mehr am Ergebnis. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Yanick Furnier (Augsburg) - Zuschauer: 186
Tore: 0:1 Tim Bergmiller (19.), 0:2 Tim Bergmiller (35.), 0:3 Tobias Kutt (56.)
Gelb-Rot: Kevin Heinz (43./SpVgg Lagerlechfeld)
Gelb-Rot: Clemens Beißer (73./SV Egg an der Günz)
Bereits kurz nach Anpfiff musste die Partie wegen Gewitters und Starkregens für einige Minuten unterbrochen werden. In der Folge kamen die Fuggermärktler immer wieder zu Torannäherungen, doch es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Nach dem Seitenwechsel parierte TSV-Torwart Simon Dilba zunächst stark (61.), war beim Gegentreffer von Thomas Waltenberger in der 76. Minute jedoch machtlos. (pmi) Lokalsport NU
Schiedsrichter: Moritz Osteried (Augsburg) - Zuschauer: 350
Tor: 0:1 Thomas Waltenberger (76.)
Gelb-Rot: Daniel Silva Gonzalez (91./TSV Babenhausen)
In der 38. Minute brachte Leon Wörle Germaringen mit einem präzisen Abschluss nach einem langen Ball in Führung. Kurz vor der Halbzeit vergab Julian Süß einen Elfmeter, indem er den Ball rechts vorbeischob. Nach der Pause erhöhte Luca Katzer auf 2:0, indem er einen Abpraller verwertete. Robin Volland verkürzte für Thalhofen per Kopf in der 64. Minute. Niklas Zeiler sah in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, während Thalhofen versuchte, den Ausgleich zu erzielen, aber die Chancen von Volland und Drimml blieben ungenutzt. Germaringen verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Schiedsrichter: Christian Stober (Königsbrunn) - Zuschauer: 500
Tore: 1:0 Leon Wörle (38.), 2:0 Luca Katzer (49.), 2:1 Robin Volland (64.)
Gelb-Rot: Niklas Zeiler (81./FC Thalhofen)
Besondere Vorkommnisse: Julian Süß (SVO Germaringen) scheitert mit Foulelfmeter (42.).
