
Unter windigen Bedingungen entschied der SV Mering das Topspiel der Bezirksliga Süd beim SVO Germaringen mit 2:1 für sich und verteidigte damit erfolgreich die Tabellenführung. Den SV Mering als Tabellenführer und den TSV Bobingen als Verfolger trennen nur ein Punkt. Aufsteiger Langerringen behauptet sich weiterhin im hinteren Mittelfeld. Der FC Königsbrunn kann im Abstiegskampf drei wichtige Punkte einfahren. Lagerlechfeld kommt dagegen nicht vom Fleck. Vor heimischer Kulisse feierte der TSV Babenhausen einen 3:2-Sieg gegen die SpVgg Kaufbeuren und bleibt damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen.
Fußballerische Leckerbissen bekamen die rund 250 Zuschauer auf der Langerringer Sportanlage nicht zu sehen. Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel erst einmal dahin. Der TSV Bobingen tat sich weiterhin schwer, koordinierte Angriffe nach vorne zu bringen. Langerringen stand gut in der Abwehr. In der 58. Spielminute stellte Bobingens Trainer Dmitrij Peil dann den Angriff um. Für die glücklosen Florian Kohler und Mauritz Di Santo kamen Nicolas Prestel und Torjäger Georg Zimmermann. Das zeigte Wirkung. Die Langerringer Abwehr musste sich neu sortieren. Das nutzte nur fünf Minuten später Jannick Piller und beförderte nach einer Ecke den Ball per Kopf ins Netz zur Bobinger Führung. Das brachte allerdings keine Ruhe ins Bobinger Spiel. Langerringen verstärkte den Druck, Bobingen gab die Bälle zu schnell her. Die Bobinger Führung hielt ganze fünf Minuten, ehe Langerringens Ömer Öztürk nach einem Gestochere im Strafraum ausgleichen konnte. Jetzt spielte der TSV seine Routine aus, blieb ruhig und konzentriert. Dann war es wieder einmal Mattis Junker, der den Ball nach vorne trieb und, wie bereits öfter in diesem Spiel, nur durch ein Foulspiel zu bremsen war. Doch diesmal blieb der Pfiff aus. Schiedsrichter Jürgen Gabel ließ Vorteil laufen. So konnte Georg Zimmermann zur erneuten Bobinger Führung treffen (78.). Das war letztlich die Entscheidung in einem Spiel, in dem der TSV Bobingen zwar die reifere Mannschaft war, der Aufsteiger aber lange gut mitgehalten hat. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Jürgen Gabel (Augsburg) - Zuschauer: 250
Tore: 0:1 Jannick Piller (63.), 1:1 Ömer Öztürk (68.), 1:2 Georg Zimmermann (78.)

Trotz widriger Windbedingungen starteten beide Teams schwungvoll in die Begegnung. Nach Möglichkeiten hüben wie drüben geriet der FC Bad Wörishofen aber binnen nur einer Minute auf die Verliererstraße. Ein verunglückter Rückpass eines Abwehrspielers zum Torhüter segelte in der 13. Spielminute über den überraschten Heim-Keeper Bernhard Fenster hinweg zum 0:1 in das eigene Netz. In der Folge war Bad Wörishofen gedanklich wohl noch immer mit dem Eigentor beschäftigt, als die Defensive zu unaufmerksam auf einen generischen Angriff reagierte. Von der Strafraumgrenze aus durfte Niklas Zeiler ungehindert abziehen und schon zappelte der Ball zum 0:2 im linken Eck. Und das nur eine Minute nach der Führung der Gäste. Die Hausherren drängten nun auf den Anschluss, jedoch fehlte zweimal auch das Quäntchen Glück. Beide Male war Torjäger Thomas Waltenberger der Hauptdarsteller. Nach 20 Minuten schlenzte er den Ball quer durch den Strafraum, verfehlte aber denkbar knapp das rechte Kreuzeck. Etwa zehn Minuten später war wieder der Stürmer am Zug. Diesmal zielte Thomas Waltenberger noch genauer. Aus nahezu gleicher Position wie zuvor zog der Angreifer ab. Wieder war das Leder in Richtung Kreuzeck unterwegs, jetzt aber stand der Pfosten Thalhofen zur Seite. Natürlich prägten nicht nur Glück oder Pech das Geschehen auf dem Spielfeld. So gelang es dem FC Bad Wörishofen einfach nicht, die Kreise des Gäste-Spielers Niklas Zeiler einzuengen. Der herausragende Spieler der Partie nutzte seine Freiheiten gleich auch noch für einen Doppelpack. Eine halbe Stunde war gespielt, als Zeiler nach einer Ecke der Gäste frei zum Abschluss kam. Halbhoch schlug der Ball zum 0:3 im Bad Wörishofener Netz ein. Hoffnung keimte dann bei den Hausherren nochmals auf, als Marcel Ohmann kurz vor dem Seitenwechsel der erste Treffer für die Kurstädter gelang. Schön freigespielt, ließ der Angreifer dem Gäste-Torhüter Patrick Reichhart mit einem perfekten Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Sehr spielfreudig gingen die Hausherren nach der Pause in den zweiten Abschnitt. Allerdings erreichte die Begegnung in der zweiten Hälfte nicht mehr das Niveau der ersten 45 Minuten. Insbesondere als Marvin Wahler nach gut einer Stunde zum 4:1 für Thalhofen erhöhte, zweifelten auch die letzten Optimisten daran, dass dieses Spiel noch zu drehen sei. So kam der Treffer von Noah Gaisser zum 2:4 nicht über einen statistischen Wert hinaus. (Prestele) Lokalsport MZ
Schiedsrichter: Emre Sensoy (Memmingen) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Tim Krammer (13. Eigentor), 0:2 Niklas Zeiler (14.), 0:3 Niklas Zeiler (37.), 1:3 Marcel Ohmann (44.), 1:4 Marvin Wahler (66.), 2:4 Noah Gaisser (87.)
Manuel Merk eröffnete in der 9. Minute das Torfestival, gefolgt von Thomas Petrich, der in der 37. Minute auf 2:0 erhöhte. Ein Elfmeter von Merk in der 78. Minute und sein weiteres Tor in der 88. Minute rundeten den klaren Sieg ab. 130 Zuschauer sahen ein überzeugendes Spiel.
Schiedsrichter: Leon Löffler (Medlingen) - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Manuel Merk (9.), 2:0 Thomas Petrich (37.), 3:0 Manuel Merk (78. Foulelfmeter), 4:0 Manuel Merk (88.)
Es hat wieder nicht geklappt für die Elf von Daniel Raffler. Wieder war es ein enges Spiel gegen den Favoriten aus Kaufering und wieder steht die SpVgg am Ende mit leeren Händen da. Erneut erzielten die Gäste den Führungstreffer. Manuel Detmar traf zum 0:1 für die Gäste (13.). Und so mussten die Gastgeber zum wiederholten Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Milan Kugler stellte in der 30. Minute das Unentschieden her. Dabei blieb es bis zur 64. Spielminute. Dann war es Torjäger Niklas Neuhaus, der mit seinem vierten Saisontreffer den Kauferinger Sieg perfekt machte. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Maximilian Raudensky (Illdorf) - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Manuel Detmar (13.), 1:1 Milan Kugler (30.), 1:2 Niklas Neuhaus (64.)

Bereits in der 10. Spielminute wurde ein Treffer von Lukas Weißenböck wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Kurz darauf verpasste Justin Sandru aus fünf Metern per Kopf die Führung, ehe Dominik Schön wenig später nur den Pfosten traf. In der 22. Minute war es schließlich soweit: Nach einem schönen Zusammenspiel über die linke Seite setzte sich Daniel Kapfer stark durch, nahm den Ball geschickt mit und vollendete präzise zur 1:0-Führung. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. „Es waren fußballerisch die besten 30 bis 35 Minuten, die ich diese Saison von den Jungs gesehen habe“, resümierte Spielertrainer Thilo Wilke die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft. Nach dem Wiederanpfiff kippte das Spiel zugunsten der Gastgeber, die mit dem Wind im Rücken nun mehr Druck aufbauten. Dennoch verteidigte Mering diszipliniert und ließ zunächst kaum klare Chancen zu. Einmal musste Wilke selbst den Ball auf der Linie retten, doch in der 70. Minute gelang den Gastgebern durch einen guten Abschluss von Jakob Müller aus knapp 16 Metern der Ausgleichstreffer. Nur wenige Minuten später musste Massimo Pegoraro nach wiederholtem Foulspiel mit einer Gelb-Roten Karte vorzeitig vom Platz (74.). Doch auch Germaringen musste ab der 82. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Timo Wörz ebenfalls mit Gelb-Rot ausgeschlossen wurde. Drei Minuten später sorgte der MSV dann für die Entscheidung: Einen Freistoß von Dominik Schön verlängerte Wilke geschickt auf Leon Weigand, der den 2:1-Siegtreffer erzielte (85.). „Der Sieg ist natürlich hervorragend, da es in Germaringen nie einfach ist, drei Punkte zu holen. Sie sind eine gut strukturierte Mannschaft und sind gut in diese Spielzeit gestartet. Wir haben uns aber im Spiel gegen den Ball und im Umschaltspiel mit Ball gut präsentiert“, sagte Wilke. (kerde) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Vincent Meyer (Schwenningen) - Zuschauer: 140
Tore: 0:1 Daniel Kapfer (22.), 1:1 Jakob Müller (70.), 1:2 Leon Weigand (85.)
Gelb-Rot: Massimo Pegoraro (74./SV Mering)
Gelb-Rot: Timo Wörz (82./SVO Germaringen)
Der FC Königsbrunn hält dem Druck im Abstiegskampf statt. Im wichtigen Match gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Legau konnten die Königsbrunner auswärts gewinnen. Das reicht zwar noch nicht, um die Relegationsplätze zu verlassen, aber es sind nur noch zwei Punkte bis auf Platz zwölf. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erzielte Luca Sommer mit seinem achten Saisontreffer die Königsbrunner Führung (53.) Nur vier Minuten später glich Legau durch Simon Sonntag aus (57.). Doch Königsbrunn ließ sich nicht verunsichern und Noel Boric (62.) und Roberto Scappaci (78.) stellten den Sieg des FC sicher. Das verschafft David Bulik und seiner Mannschaft etwas Luft. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Simon Schwank (Mindelheim) - Zuschauer: 180
Tore: 0:1 Luca Sommer (53.), 1:1 Simon Sonntag (57.), 1:2 Noel Boric (62.), 1:3 Roberto Scappaci (78.)
Silas Bauer ebnete mit einem Doppelpack per Elfmeter (3., 35.) den Weg zum Erfolg, nachdem zunächst Tim Keller und später Spielertrainer Simon Fischäß im gegnerischen Strafraum gefoult worden waren. Can Uygun brachte Kaufbeuren mit zwei Treffern (47., 65.) zwar wieder zurück ins Spiel und glich mit seinen Toren den Vorsprung des TSV Babenhausen aus. Doch Joker Marco Jansen sorgte in der 82. Minute mit seinem Treffer für den viel umjubelten Sieg der Fuggermärktler. Die Schlussphase hatte es allerdings noch einmal mächtig in sich. Es gab insgesamt drei Platzverweise, zwei davon für die Gäste und eine für Alexander Münzhuber vom TSV Babenhausen. (pmi) Lokalsport NU
Schiedsrichter: Tim Bruckner (Waltenhofen) - Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Silas Bauer (3. Foulelfmeter), 2:0 Silas Bauer (35. Foulelfmeter), 2:1 Can Uygun (47. Foulelfmeter), 2:2 Can Uygun (65.), 3:2 Marco Jansen (82.)
Rot: Alexander Münzhuber (84./TSV Babenhausen)
Gelb-Rot: Ardi Rramanaj (96./SpVgg Kaufbeuren)
Rot: Oguzhan Erol (96./SpVgg Kaufbeuren)
Besim Miroci feierte unterdessen beim SV Egg einen Einstand nach Maß. Gleich im ersten Spiel gelang dem neuen Trainer mit seiner Mannschaft ein 5:1-Kantersieg beim TV Weitnau. Jonas Natterer schoss erst den TV Weitnau früh in Führung (3.). Corvin Rapp glich zum 1:1 aus (20.). Nach dem 1:2 von Jakob Rehklau (24.) erhöhte Rapp schnell auf 1:3 (26.). Zum 1:4 steuerten die Weitnauer ein Eigentor durch Marius Wiedemann bei (40.). Noch vor der Halbzeitpause war erneut Rapp zur Stelle, sein dritter Treffer war allerdings zugleich auch das Tor zum 1:5-Endstand (44.). (jürs) Lokalsport NU
Schiedsrichter: Lucas Trs (Biberbach) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Jonas Natterer (3.), 1:1 Corvin Rapp (20.), 1:2 Jakob Rehklau (24.), 1:3 Corvin Rapp (26.), 1:4 Marius Wiedemann (40. Eigentor), 1:5 Corvin Rapp (44.)
