2026-03-05T07:49:35.839Z

Allgemeines

Blaues Wunder empfängt den Tabellenführer

Nach zwei Rückrunden-Niederlagen hofft Erler auf stabilere Defensive gegen Ramlingen

von ck · Heute, 07:12 Uhr · 0 Leser
– Foto: Dennis Bellof

Für die SG Blaues Wunder Hannover wartet am Sonntag eine der schwierigsten Aufgaben der Saison. Mit der U23 des SV Ramlingen/Ehlershausen kommt der souveräne Tabellenführer an den heimischen Kunstrasen. Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart geht das Team von Trainer Leon Erler als klarer Außenseiter in die Partie.

„Der Start war natürlich alles andere als optimal“, sagte Erler mit Blick auf die Niederlagen gegen Burgdorf und Döhren. Gerade das 1:6 zuletzt habe Spuren hinterlassen. Dennoch sieht der Trainer in der Ausgangslage auch eine Chance. „Viele rechnen damit, dass wir verlieren. Vielleicht können wir dadurch sogar etwas befreiter aufspielen.“

Das Hinspiel ist noch in Erinnerung: In Ramlingen unterlag Blaues Wunder deutlich mit 0:8. Entsprechend realistisch ordnet Erler die Rollenverteilung ein. „Der Druck liegt eher bei Ramlingen. Sie wollen oben bleiben.“

Für Blaues Wunder geht es daher vor allem darum, wieder zu Stabilität zu finden. „Wir haben zuletzt zu viele Gegentore nach eigenen Fehlern kassiert“, erklärte der Trainer. Gerade diese individuellen Fehler dürfe sich seine Mannschaft aktuell nicht leisten.

Defensive als Schlüssel

Die Marschroute ist klar: kompakt stehen, kompromisslos verteidigen und insgesamt unangenehmer auftreten. „Wir müssen wieder ekliger werden“, sagte Erler.

Personell sieht es zumindest etwas besser aus als zuletzt. Einige Spieler könnten zurückkehren, wodurch der Kader wieder etwas breiter wird. Ganz entspannt ist die Situation dennoch nicht: Im Laufe der Saison musste Blaues Wunder zahlreiche Ausfälle und Abgänge verkraften.

Für den Tabellen-13. wäre bereits ein Punktgewinn ein Erfolg. „Wenn uns das gelingt, schauen wir einfach, was möglich ist“, sagte Erler. „Ein Punkt wäre schon ein sehr gutes Ergebnis.“ Angesichts der Ausgangslage sieht der Trainer die Partie daher vor allem als Chance: „Was haben wir zu verlieren?“