2026-01-15T09:41:53.693Z

Allgemeines
– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Blaues Wunder als Bühne für den Frauenfußball

Der 12. SüW-Cup des SV Blau-Weiß Lubolz in Lübben verbindet Wettbewerb, Nachwuchs und Atmosphäre

Der Frauenfußball rückt am Samstag, 17. Januar 2026, im Blauen Wunder in Lübben in den Mittelpunkt. Der SV Blau-Weiß Lubolz richtet mit dem 12. SüW-Cup ein Hallenturnier aus, das bewusst auf Vergleichbarkeit, Intensität und Nähe setzt. Sechs Frauenmannschaften spielen in einer gemeinsamen Gruppe jeder gegen jeden, die Spielzeit beträgt zehn Minuten. Schon der Rahmen zeigt den Anspruch: Nachwuchsturniere der Mädchen am Vormittag, Frauenfußball ab dem frühen Nachmittag, dazu eine Halle, die Begegnung und Austausch ermöglichen soll. Der SüW-Cup steht damit nicht nur für sportliche Ergebnisse, sondern für einen gesamten Turniertag im Zeichen des Frauenfußballs.

>>> Hier geht es zum Spielplan.

Ein Turniertag mit klarer Struktur
Der Ablauf des SüW-Cups ist bewusst kompakt gehalten. Nach dem Mädchen-Turnier ab 9 Uhr folgt ab 13:30 Uhr das Frauenturnier. Gespielt wird ohne Gruppenaufteilung in einer Sechserrunde, jede Mannschaft trifft einmal auf jede andere. Dieses Format lässt keine taktischen Rechenspiele zu: Jeder Punkt zählt sofort, jedes Gegentor wirkt sich direkt auf die Tabelle aus. Zehn Minuten Spielzeit erhöhen das Tempo zusätzlich und verlangen von allen Teams permanente Konzentration.

Der Gastgeber als Mittelpunkt des Geschehens
Der SV Blau-Weiß Lubolz tritt nicht nur als Ausrichter, sondern auch als Teilnehmer an. Für den Verein ist der SüW-Cup ein fester Bestandteil des Winters und eine Möglichkeit, sich im eigenen Umfeld zu präsentieren. Die Spiele gegen den FSV Rot-Weiß Luckau, den MSV Zossen 07, den SV Wacker 09 Ströbitz, die SpG Admira/Deutsch Wusterhausen und die TSG Lübben geben dem Gastgeber ein breites sportliches Vergleichsfeld. In einer gemeinsamen Gruppe ist jede Begegnung zugleich sportliche Prüfung und Standortbestimmung.

Teilnehmerfeld mit regionaler Vielfalt
Das Teilnehmerfeld vereint Mannschaften aus unterschiedlichen Regionen und mit unterschiedlichen sportlichen Hintergründen. Der SV Wacker 09 Ströbitz, der MSV Zossen 07, die SpG Admira/Deutsch Wusterhausen, der FSV Rot-Weiß Luckau, der SV Blau-Weiß Lubolz und die TSG Lübben bringen jeweils eigene Spielideen und Erfahrungen mit. Gerade in der Halle treffen diese Stile direkt aufeinander, ohne Ausweichmöglichkeiten. Der SüW-Cup wird so zu einem Turnier, das Vergleichbarkeit schafft und zugleich Unterschiede offenlegt.

Der Spielplan als Taktgeber
Der Turnierverlauf ist eng getaktet. Um 13:30 Uhr eröffnet der Gastgeber SV Blau-Weiß Lubolz gegen den FSV Rot-Weiß Luckau das Frauenturnier. Es folgen Begegnungen im Viertelstundentakt, bis am späten Nachmittag das letzte Gruppenspiel ausgetragen ist. Diese Abfolge verlangt den Teams physisch und mental alles ab. Pausen sind kurz, Anpassungen müssen schnell erfolgen. Wer den Rhythmus findet, kann ihn über mehrere Spiele tragen – wer ihn verliert, gerät sofort unter Druck.

Nachwuchs und Frauenfußball an einem Tag
Ein zentrales Element des Turniertages ist die Verbindung von Nachwuchs- und Frauenbereich. Bereits am Vormittag stehen die Mädchen im Mittelpunkt, bevor am Nachmittag die Frauen übernehmen. Diese Abfolge schafft Sichtbarkeit und Kontinuität. Junge Spielerinnen erleben die Frauenmannschaften aus nächster Nähe, Zuschauer begleiten den gesamten Tag und nehmen den Frauenfußball als selbstverständlichen Teil des Vereinslebens wahr.

Ein Turnier mit Bedeutung über den Spieltag hinaus
Der 12. SüW-Cup ist mehr als eine Abfolge von Spielen. Er steht für Engagement im Frauenfußball, für regionale Vernetzung und für die Idee, dass Hallenfußball ein eigenes Format mit eigener Dramaturgie ist. Sechs Mannschaften, 15 Spiele, zehn Minuten pro Partie – diese Zahlen bilden den Rahmen. Entscheidend ist jedoch, was daraus entsteht: Spannung, Nähe und ein Turnier, das den Frauenfußball sichtbar macht und stärkt.

Aufrufe: 015.1.2026, 11:00 Uhr
redAutor