
Der Willi-Belger-Cup der SG Großziethen hat am heutigen Samstag einen sportlich überzeugenden Sieger gefunden. Die Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin setzte sich nach einer dominanten Turnierleistung im Finale gegen den BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow durch. Zehn Mannschaften, zwei Gruppen und ein dicht getakteter Spielplan sorgten in Großziethen für einen langen, intensiven Hallentag, der von Tempo, klaren Ergebnissen und spürbarer Spannung geprägt war.
Strukturierter Turnierauftakt
Der Turniertag begann mit der Vorrunde in zwei Fünfergruppen. Gespielt wurde jeweils zehn Minuten, was von Beginn an ein hohes Grundtempo verlangte. Bereits in den ersten Begegnungen zeigte sich, dass Fehler sofort bestraft wurden und kein Team Zeit hatte, sich langsam in das Turnier hineinzufinden. Die Halle entwickelte früh eine konzentrierte Atmosphäre, in der jede Aktion Bedeutung gewann.
Gruppe A: Preußen früh tonangebend
In der Gruppe A setzte der BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow früh Akzente. Mit drei Siegen und einem Unentschieden sammelte das Team zehn Punkte und erzielte ein Torverhältnis von 15:3. Besonders deutlich fiel der 6:0-Erfolg gegen den FC Viktoria 1889 Berlin II aus, der die Kräfteverhältnisse klar aufzeigte. Der Lichtenrader BC 1925 folgte mit sechs Punkten auf Rang zwei, während die SG Großziethen mit fünf Punkten den dritten Platz belegte. Der Gastgeber zeigte Einsatz, musste sich jedoch in den entscheidenden Momenten geschlagen geben.
Gruppe A: Enger Kampf um die Plätze
Hinter der Spitze blieb die Gruppe lange offen. Der FC Viktoria 1889 Berlin II kam auf vier Punkte, Hertha BSC III auf zwei Zähler. Mehrere Begegnungen endeten knapp oder unentschieden, was die Tabellenkonstellation bis in die Schlussphase hinein spannend hielt. Erst das letzte Gruppenspiel zwischen Preußen und Lichtenrade brachte endgültige Klarheit an der Spitze.
Gruppe B: Zwei Teams auf Augenhöhe
In der Gruppe B dominierten die Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin und die Sportfreunde Johannisthal. Beide Mannschaften beendeten die Vorrunde mit jeweils zehn Punkten. Blau-Weiß überzeugte mit einem Torverhältnis von 18:3, Johannisthal mit 14:4. Das direkte Duell der beiden Spitzenteams endete 1:1 und unterstrich die Ausgeglichenheit an der Spitze. Dahinter folgte die SG Großziethen II mit sechs Punkten, während der SV Stern Britz und der SV Frankonia Wernsdorf ohne Einfluss auf die oberen Plätze blieben.
Platzierungsspiele mit klaren Ergebnissen
Nach der Vorrunde wurden die Platzierungsspiele ausgetragen. Im Spiel um Platz fünf setzte sich die SG Großziethen II deutlich mit 4:0 gegen die erste Mannschaft des Gastgebers durch. Der FC Viktoria 1889 Berlin II gewann das Spiel um Platz sieben gegen den SV Stern Britz mit 4:2. Hertha BSC III sicherte sich Rang neun mit einem knappen Erfolg.
Halbfinals bringen Vorentscheidungen
Im ersten Halbfinale bestätigte der BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow seine starke Form und gewann mit 3:0 gegen die Sportfreunde Johannisthal. Das zweite Halbfinale entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit für die Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin, die den Lichtenrader BC 1925 mit 6:2 besiegte und eindrucksvoll ins Finale einzog.
Spiel um Platz drei mit Tempo
Im kleinen Finale trafen der Lichtenrader BC 1925 und die Sportfreunde Johannisthal aufeinander. Johannisthal setzte sich mit 4:1 durch und sicherte sich den dritten Platz. Die Partie war von hoher Intensität geprägt und spiegelte den Anspruch beider Teams wider, das Turnier mit einem Erfolg abzuschließen.
Finale als logischer Höhepunkt
Das Endspiel zwischen der Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin und dem BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow bildete den sportlichen Höhepunkt des Turniers. Blau-Weiß setzte sich mit 2:1 durch und krönte damit eine starke Turnierleistung.
Ein Turnier mit klarer Handschrift
Der Willi-Belger-Cup 2026 zeigte Hallenfußball in seiner kompakten, intensiven Form. Klare Gruppenphasen, eindeutige Halbfinals und ein enges Finale sorgten für einen stringenten Turnierverlauf. Mit dem Sieg der Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin fand der Hallentag einen Abschluss und bestätigte den Willi-Belger-Cup als festen Bestandteil des regionalen Hallenfußballkalenders.
