
Am Freitag erwischte der TSV Großenwörden im Derby gegen die SG Freiburg/Oederquart einen gebrauchten Abend. Nicht nur die Heimniederlage lag Trainer Stephan Raschke dabei quer.
Es lief vieles falsch in diesem Spiel, man konnte es auch als "Black Friday" beschreiben. "Es war kein gutes Fußballspiel mit einigen Nickligkeiten. Das 0:1 in der Schlussminute der ersten Halbzeit leiten wir mit einem Fehler im Spielaufbau ein", sagt Großenwördens Trainer Stephan Raschke. Daraus entstand ein Eckball für die Gäste, bei dem schließlich Tobias Richters völlig frei stand und wenig Mühe hatte, zum 0:1 einzunetzen. Nur wenige Minuten vorher schoss Lukas Schütt einen Foulelfmeter über den Freiburger Kasten. Und es sollte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte noch schlimmer für die Raschke-Elf kommen. Nach einer Notbremse sah Kapitän Henrik Wassermann Rot.
Großenwörden kämpft in Unterzahl
Danach entwickelte sich ein offenes Match, mit einigen Chancen auf beiden Seiten. "Es war ein Kampfspiel, das gerechterweise Unentschieden hätte ausgehen müssen. Nach zwei Niederlagen müssen wir jetzt doch noch wieder etwas nach unten schauen", so Stephan Raschke. Allerdings hat seine Mannschaft zumindest bis Sonntagmittag noch immer elf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. "Freiburg/Oederquart machte das defensiv richtig gut. Sie kämpften und verteidigten sehr tief stehend", meint der TSV-Coach abschließend. Die Nordkehdinger kletterten durch den Sieg auf Platz vier der Tabelle.
Schiedsrichter: Tobias Engelhardt - Tore: 0:1 Tobias Richters (45.+1). Zuschauer: 90
Rot: Henrik Wassermann (54./TSV Großenwörden/Verdient wegen Notbremse)