
Nach der Umstrukturierung abseits des Platzes (FuPa berichtete) hat der BFC Dynamo seine erste Veränderung im Kader bekanntgegeben. Der Regionalliga-Sechste hat mit Fatih Baca einen großgewachsenen Innenverteidiger verpflichtet.
Der 24-Jährige, der bei Hertha BSC, Tennis Borussia und Viktoria Berlin ausgebildet wurde, sammelte erste Regionalliga-Erfahrung beim Berliner AK, ehe er zur Viktoria zurückkehrte. Dort war der 1,95m große Verteidiger über zwei Jahre gesetzt, zeigte sowohl in der Saison 22/23 als auch 23/24 neben seinen defensiven Qualitäten, dass er durchaus auch torgefährlich werden kann und erzielte sieben Tore. Im vergangenen Sommer wechselte Baca zu den Würzburger Kickers. Nach einem guten Start zu Beginn der Saison kam er zuletzt nicht mehr über die Reservistenrolle hinaus. Am 06. Dezember gab der Klub aus der Regionalliga Bayern schließlich die einvernehmliche Vertragsauflösung bekannt.
„Wir haben mit Fatih zusammen die Situation analysiert und sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen den Vertrag aufzulösen. Er hat sich stets professionell verhalten. Wir danken ihm für seine Zeit im Verein und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute", sagte Würzburgs Sportdirektor Sebastian Neumann damals.
Nun kehrt Baca nach Berlin zurück und soll die Defensivreihe beim BFC vor allem in der Breite verstärken. Die Weinrot-Weißen hatten in der laufenden Spielzeit immer wieder mit Verletzungsproblemen und Sperren zu kämpfen. Nur selten stand die selbe Abwehrformation auf dem Rasen. Trainer Dennis Kutrieb bekommt mit Baca nun eine weitere Alternative.
Der neue Geschäftsführer Sport, Enis Alushi, erklärte dem Berliner Kurier, der Klub sei bereits im Sommer an Baca interessiert gewesen. Der ging damals wie bereits erwähnt aber nach Würzburg. Schon am Samstag könnte Baca dann erstmals im Trikot des BFC auflaufen, wenn das Team zum ersten Testspiel der kurzen Wintervorbereitung in Rathenow antritt.