
Bereits vor Anpfiff war die Anspannung auf beiden Seiten spürbar, jedoch erwischten die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start. Die Passauerinnen zeigten sich in der Anfangsphase nur sehr passiv, ließen den Gegnerinnen zu viel Raum und verloren wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld.
Diesen Nachlässigkeiten setzte Freyung früh ein Ausrufezeichen: Bereits in der zweiten Minute brachte Antonia Kern ihre Mannschaft mit 1:0 in Führung. In der 16. Spielminute fiel dann das nächste Tor: Lena- Marie Strahberger eroberte gekonnt den Ball und schloss unhaltbar ab. 2:0 Freyung!
Nur zwei Minuten später schlug die Heimmanschaft erneut zu: Nach einer starken Einzelaktion von Kern und einer unzureichenden Klärung der Passauer Defensive, landete der Ball erneut bei Strahberger, die ihren zweiten Treffer des Abends erzielte. Mit einem verdienten 3:0 aus Freyunger Sicht, ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Passau dann deutlich stabiler. Das Team von Trainer Kazimi zeigte mehr Mut und erspielte sich mehrere aussichtsreiche, jedoch ungenutzte Gelegenheiten.
Erst in der 84. Minute konnte Passaus Elena Schmid schließlich noch verkürzen: Mit einer starken Einzelleistung setzte sie sich gegen drei Gegenspielerinnen durch und netzte unhaltbar zum letztlichen 3:1 Endstand ein. Freyung brachte die Partie routiniert über die Zeit und zeigte in den Schlussminuten die nötige Abgeklärtheit, um den verdienten Finaleinzug perfekt zu machen.
Der Finalgegner Freyungs wird am kommenden Samstag (03.05) zwischen dem KV Regen und dem TV Aiglsbach ermittelt.