
Mit einem echten Transfercoup hat der TSV Frommern für Aufsehen gesorgt. Der Bezirksligist verpflichtet den 37-jährigen Lukas Foelsch als neuen Spielertrainer und setzt damit ein Ausrufezeichen – sportlich wie symbolisch. Der langjährige Leistungsträger der TSG Balingen bringt nicht nur über 200 Einsätze in der Oberliga und mehr als 120 Spiele in der Regionalliga mit, sondern auch ein beeindruckendes Führungsprofil.
Rückkehr in die Heimat – mit neuer Rolle
Nach seiner Zeit beim FC Holzhausen in der Verbandsliga übernimmt Lukas Foelsch nun Verantwortung beim TSV Frommern – auf dem Platz als zentraler Mittelfeldspieler mit der Nummer sechs, daneben in der Rolle des Trainers.
Erfahrung auf höchstem Amateurniveau
Foelschs Karriere ist geprägt von Beständigkeit und Leistungsbereitschaft. Zwischen 2008 und 2024 trug er über 230 Mal das Trikot der TSG Balingen – zunächst in der Oberliga, ab der Saison 2018/19 in der Regionalliga Südwest. In der Saison 2019/20 erzielte er dort sechs Treffer in 22 Spielen – seine torreichste Spielzeit auf Regionalliganiveau. Später war er als spielender Co-Trainer sowie als Co-Trainer fest in die sportliche Leitung eingebunden.
Aktive Zeit bis zuletzt in Holzhausen
In der abgelaufenen Saison 2024/25 war Lukas Foelsch als Trainer des FC Holzhausen in der Verbandsliga aktiv und absolvierte dort auch vier Spiele, in denen ihm ein Treffer gelang. Bereits zuvor hatte er in der Oberliga Baden-Württemberg für Holzhausen gespielt. Trotz seines Alters zeigte er sich weiterhin fit, ehrgeizig und einsatzbereit.
Belebung für den TSV Frommern
Mit der Verpflichtung des erfahrenen Mittelfeldspielers will der TSV Frommern seine Ambitionen in der Bezirksliga untermauern. Foelsch gilt als Spieler mit außergewöhnlicher Spielintelligenz, Führungsstärke und taktischem Gespür. Diese Eigenschaften soll er nun in seine neue Doppelrolle einbringen und als zentraler Ankerpunkt auf dem Platz sowie an der Seitenlinie wirken.
Ein Königstransfer mit Strahlkraft
Dass ein Verein wie der TSV Frommern einen Spieler mit dieser Vita für sich gewinnen konnte, ist ein starkes Signal. In einer Phase, in der viele Teams mit Kaderbreite und Konstanz kämpfen, schafft der Klub mit diesem Transfer eine Identifikationsfigur und einen sportlichen Fixpunkt. Die Erwartungen an Lukas Foelsch sind groß – doch seine Laufbahn hat gezeigt, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und voranzugehen.
Mit dem Wechsel beginnt für ihn und den Verein ein neues Kapitel. Und für die Bezirksliga Zollern ein spannenderes noch dazu.