2026-01-20T07:14:11.657Z

Ligavorschau
Landesliga-Absteiger TSV Kareth-Lappersdorf (lila Trikot) ist eine Bereicherung für die Bezirksliga Süd.
Landesliga-Absteiger TSV Kareth-Lappersdorf (lila Trikot) ist eine Bereicherung für die Bezirksliga Süd. – Foto: Rudi Walberer

Bezirksligen: Weiterhin gibt es nur drei Direktabsteiger

Auf der Sommertagung der Oberpfälzer Bezirksligen wurden die Weichen für die neue Saison gestellt

Analog zu den Ligen im Verbands- und Kreisbereich fand auch für die Vereine aus der Bezirksliga Nord und Süd eine Sommertagung statt. Im Sportheim des 1. FC Schwarzenfeld wurde zurück und voraus geblickt. Auch die Auf- und Abstiegsregelung sowie die Relegation 2026 waren ein Thema. Das wurde besprochen.

Rückschau: Bezirks-Spielleiter Dominik Fraunholz sprach rückblickend von einer „sorgenfreien Runde“ mit fast keinen witterungsbedingten Spielabsagen. Einen Terminstau wie in der Vergangenheit gab es diesmal nicht. Auch ging Fraunholz, der ein insgesamt zufriedenes Fazit zog, auf die Kommunikation zwischen Vereinen und Spielleiter sowie dem Verhalten von Vereinen gegenüber Schiedsrichtern ein.

Fairness: In der Fairnesswertung belegten die SpVgg Ramspau (Bezirksliga Süd) und Meister SV Etzenricht (Nord) den ersten Platz. Die Schlusslichter in diesem Ranking bildeten der TB/ASV Regenstauf (Süd) und die SpVgg SV Weiden II (Nord). Insgesamt war Ramspau der fairste aller 32 Bezirksligisten.

Schiedsrichterbereich: Bezirks-Schiedsrichterobmann Markus Weigert war „sehr zufrieden mit dem gegenseitigen Umgang“, es habe „keine unschönen Szenen und Erlebnisse“ gegeben. Den Schiedsrichter-Teams attestierte Weigert eine „stabile Leistung und Verfügbarkeit“. Bei 235 Spielen gab es Coachings von außen. Im Ausblick auf die neue Saison gab der Obmann an, dass es eine hohe Anzahl von Verbandsschiedsrichtern aus der Oberpfalz gebe. Junge Schiedsrichter gelte es „von außen“ zu unterstützen. „Ein Anruf ist besser als ein Schreiben“, unterstrich Weigert noch. Auch die Regeländerungen ab Juli 2025 wurden angesprochen. Dabei stand vor allem die neue Acht-Sekunden-Regel für Torhüter im Fokus.

Auf- und Abstiegsregelung und Relegation: Gegenüber der Saison 2024/25 ändert sich nichts. Die Bezirksliga-Meister steigen direkt auf, die Zweitplatzierten gehen in die Relegation. „Unten“ relegieren die Tabellen-13. und -14. sowie der Punktquotient-bessere 15. Der schlechtere der beiden 15. steigt mit den beiden Rang-16. direkt ab. In der Relegation zur Bezirksliga/Kreisliga mit elf Teilnehmern steigen die fünf Bezirksligisten wieder erst in der zweiten Runde ein. Die Auf- und Abstiegsregelung wird rechtzeitig vor Saisonbeginn endgültig amtlich bekannt gegeben.

Terminplan: Am Wochenende des 18. bis 20. Juli startet die Saison. Letzter Regelspieltag vor der Winterpause ist am 15./16. November. Die Frühjahrsrunde startet regulär am 14./15. März 2026. Am 16. Mai 2026 um 15 Uhr steigt der letzte Spieltag. Feste Termine für Nachholspiele sind die Wochenenden 22./23. November, 7./8. März und Ostermontag, 6. April. Die Relegation läuft vom 19. bis 31. Mai 2026. Die Partien der Bezirksliga-Relegation sollen erneut bevorzugt am Freitag stattfinden. Der Termin für die Hallen-Bezirksmeisterschaft wird noch bekanntgegeben.

Zweitspielrecht: Wie bereits von uns berichtet, ist die Zweitspielrecht-Regelung zur neuen Spielzeit deutlich aufgeweicht worden. Demnach wurde die Mindest-Distanz zwischen Stamm- und Zweitklub des Spielers von 100 auf 50 Kilometer halbiert. Und: Ein Einsatz des Spielers kann nun ohne Einschränkung in beiden Vereinen erfolgen. Bisher durfte ein Spieler an einem Wochenende (Freitag bis Samstag) nur für einen der beiden Klubs eingesetzt werden.

Aufrufe: 07.7.2025, 14:05 Uhr
Florian WürtheleAutor