Christoph Anton (links, rechts: Lukas Kramp) wird seinem Team lange fehlen.
Christoph Anton (links, rechts: Lukas Kramp) wird seinem Team lange fehlen. – Foto: Maximilian Wirkus

Schock im Saartal: Christoph Anton fällt mit Wadenbeinbruch aus

Bezirksliga: Ex-Trierer Regionalligaspieler wurde bereits operiert und muss nun lange pausieren – Wittlich will gegen Ruwertal schnelle Revanche.

FSG Ehrang – SV Lüxem, Samstag, 17.30 Uhr, Rasenplatz Trier-Pfalzel

Vor dem Duell mit dem noch punktlosen SV Lüxem warnt Kevin Schmitt, Trainer des Tabellenführers: „Lüxem ist von der Qualität her noch immer gut besetzt. Sie gehören nicht dahin, wo sie im Moment stehen.“ Weil Ehrang mit Philippe Gericke und Andreas Huwer zwei Urlauber zurückerwartet, und auch Merlin Bauer nach Rotsperre wieder spielberechtigt ist, ist das Team komplett. Für Lüxem wird es darauf ankommen, die Chancen effizienter zu verwerten. „Trotz des schwierigen Auswärtsspiels wollen wir was mitnehmen, müssen uns dafür aber erheblich steigern“, weiß Lüxems Spieler-Co-Trainer Patrick Schmidt. Daniel Mehrfeld, Lorenz Budinger und Schmidt selbst stehen wieder bereit und auch Jonas Adams sowie Lukas Follmann können nach beruflichen Verpflichtungen in der Vorwoche wieder auflaufen.

SG Saartal Schoden – SG Badem, Samstag, 17.30 Uhr, Rasenplatz Irsch/Saar

Während die SG Badem bislang erst einen Sieg verbuchten konnte, wollen die Vereinigten aus dem Saartal ihre blütenweiße Weste wahren. Den 4:2-Erfolg in Kröv wertete Trainer Heiko Niederweis als „Sieg der Moral, doch wir haben wieder einmal eine Halbzeit komplett aus den Händen gegeben“. Personell ist das Team des Tabellendritten etwas gebeutelt. So fällt Spielmacher Christoph Anton wegen eines in Kröv erlittenen Wadenbeinbruches aus und wurde bereits operiert. Yannic Clement ist nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Julian Thielen und Nico Ockfen. Gästetrainer Roger Reiter hat noch mehr personelle Sorgen. Mit Damian Machon, Luca Hardt, Pascal Espinosa, Tobias Hahn und Timo Schakat fehlen definitiv fünf Leute. Berufs- und verletzungsbedingt sind auch Johannes Bales und Christopher Keil sowie Lars Oldenburg fraglich. „Schoden ist dasselbe offensivstarke Kaliber wie Ehrang. Doch wir wollen ein gutes Spiel hinlegen und eventuell was mitnemen“, so Reiter.

TuS Mosella Schweich – SG Baustert, Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz Schweich

Bei den heimstarken Schweichern erwartet Bausterts Coach Thorsten Schmitz „ein schwieriges Spiel. Schweich ist zu Hause sehr fokussiert und wird mit Tempo kommen. Wir müssen zwingend unsere Fehler abstellen und bis in die Nachspielzeit konzentriert sein“. Angreifer Tobias Pauls wird nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Wallenborn-Spiel (2:3) fehlen. Tom Freitas ist eine Option. Mosella-Coach Jochen Weber berichtet, dass „wir erst einmal in Oberweis gespielt haben und den Gegner von daher nicht richtig einschätzen können. Wir wollen aber einen Dreier holen. Mit dann neun Punkten wäre der Start für uns mehr als okay.“ In Folge der Belastungssteuerung kann Weber variieren und den zuletzt wenig zum Einsatz gekommenen Patrick Herres, Carsten Reis, Elia Nisius und Nico Schmitt Einsatzzeit gewähren.

SG Arzfeld – SV Konz, Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz Daleiden

Mit drei Siegen am Stück hat sich Arzfeld ganz oben festgesetzt. Was Spielertrainer Andreas Theis auch zuversichtlich stimmt: „Unsere Personallage ist momentan recht entspannt. Es ist gut, wenn man einen breiten Kader hat und personell von der Bank nachlegen kann.“ So freut er sich auf die Rückkehr von Sven Wolter und Manuel Mombach. Ob es für Robin Antony und Joschka Trenz (zuletzt mit Adduktorenproblemen) für einen Einsatz reicht, ist ungewiss. Den Gegner vom Saar-Mosel-Eck schätzt er so ein: „Konz ist eine ähnlich spielstarke Mannschaft wie Ehrang. Doch wir wollen defensiv wieder stabil stehen und unser schnelles Umschalt­spiel nutzen.“ Konz’ Trainer Thomas Berens kennt den Arzfelder Coach noch aus gemeinsamen Zeiten im benachbarten Ausland gut: „Wir haben in Luxemburg gegeneinander gespielt. Arzfeld schätze ich als unbequeme Mannschaft ein, die ihre Stärken in Standards und beim Umschaltverhalten hat. Mit ihren langen Bällen sind sie immer gefährlich.“ Mit Merlin Weis (Rückenbeschwerden), Dominik Güth (Armbruch) und Michel Kupper-Stöß (Muskelprobleme) fallen jedoch drei wichtige Spieler aus.

SG Geisfeld – SG Ralingen, Sonntag, 14.30 Uhr, Hybridrasen Geisfeld

Trotz angeschlagener oder urlaubender Akteure macht sich Geisfelds Spielertrainer Sven Gaspers keine Sorgen, dass „wir keine gute Mannschaft stellen. Ich denke, diese Situation hat jeder Verein, dass die Urlaube in die Saison hinein verlegt werden“. Ralingens Coach Martial Servais möchte mit einem couragierten Auftritt im Hochwald das bislang schmale Punktekonto weiter bestücken und setzt auf Teamgeist und die Taktik der feinen Nadelstiche. „Wir müssen uns auf eine hitzige Atmosphäre und darauf einstellen, dass Geisfeld seine Standards und viel Erfahrung einbringen wird. Das ist eine physisch starke Mannschaft.“ Fabian Neises wird zurückerwartet, dagegen stehen die Einsätze von Marco Port (Oberschenkel), Patrick Fandel (Gürtelrose), Daniel Barth und Stefan Keuler (Aufbau) noch auf der Kippe.

SV Zeltingen-Rachtig – TuS Schillingen, Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz Zeltingen

Den Dreier in Wallendorf hatten die Zeltinger fast schon im Sack, nachdem Yannik Dietz in der 90. Minute für das 2:1-Führungstor gesorgt hatte. Doch es wurde am Ende nur ein 2:2. So wird das Team von Spielertrainer Pascal Meschak, der derzeit an Leistenproblemen laboriert und dessen Einsatz deshalb ungewiss ist, „alles versuchen, um gegen Schillingen zu gewinnen“. Die Rückkehr von Hendrik Diwo, Luca Schädler, Alexander Schiffmann und Kim Heydorn eröffnet Meschak zusätzliche personelle Möglichkeiten. Lediglich Felix Franzen (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fällt aus. Weil Marius Becker beim Schillinger 2:3 gegen Arzfeld die Ampelkarte sah, muss der Keeper nun zwangspausieren. Verletzt fehlen wird weiterhin Kapitän Julian Flesch. Dagegen feierte Elias Hansjosten nach seiner Einwechslung gegen Arzfeld ein vorzeitiges Comeback. Christoph Becker fällt indes aus. „Er wird Papa und nimmt sich eine Auszeit“, sagt Coach Sascha Freytag. Dagegen kehrt Jan Bernheine ins Team zurück. Final noch nicht geklärt ist, ob Jonas Meier auflaufen kann (Schichtdienst).

SV Rot-Weiß Wittlich – SG Ruwertal, Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Wittlich

Gleich zweimal innerhalb von vier Tagen treffen die Teams aufeinander. Am Mittwoch unterlag Wittlich in Kasel überraschend im Rheinlandpokal (2:3), am Sonntag kommt es am Bürgerwehr zu einer Neuauflage um Ligapunkte. RW-Trainer Frank Meeth plagen Verletzungsprobleme, doch mit Sebastian Szimayer kommt der zuvor für drei Spiele gesperrte Kapitän zurück. „Sebastian brennt auf seinen Einsatz, hat richtig Bock und ist als Typ sehr wichtig für die Mannschaft. Dadurch werden wir einen Tick offensiver ausgerichtet sein.“ Ruwertal begegnet Meeth mit Respekt: „Ruwertal wirkt fitter, ausgeglichener und eingespielter als im Vorjahr. Sie haben mit Fabian Regel und Karsten Willems überdurchschnittliche Spieler im Team.“ Fehlen werden Wittlich weiterhin Qendrim Bukoshi, Murat Sarioglu und Meliani Saim. Murat Kaya und Babacar Diop müssen krankheitsbedingt passen. In Kasel verletzte sich auch Kevin Arbeck (Zerrung). Mit sechs Punkten auf dem Konto kann die SG Ruwertal relativ entspannt nach Wittlich reisen. Trainer Benny Leis sagt: „Die Terminierung ist sehr unglücklich. Doch der Sieg im Pokal hat uns noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Wir haben in Wittlich wenig zu verlieren.“ Bis auf die verletzten Philip Kartz, Nico Kruchten, Benedikt Bernarding und Jonas Reichert hat die SGR alles an Bord.

SG Wallenborn – SG Wallendorf, Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Wallenborn

Trotz des jüngsten 3:2 bei der SG Baustert zeigt sich Wallenborns Trainer Andreas Hesslein zurückhaltend und warnt vor Wallendorf: „Das sind stets unangenehme Spiele für uns. Kämpfen und Laufen: Das muss stimmen, wenn man sie schlagen will.“ Zuletzt hat Wallendorf vor gut vier Jahren gegen die Vulkaneifeler gewonnen. Gästetrainer Frank Hermes sagt: „Wir wollen den Spieß endlich mal umdrehen und wenn es geht, dort gewinnen. Ich bin wenigstens schon mal froh darüber, dass wir das erste Mal nicht auf dem Hartplatz in Niederstadtfeld spielen.“ Personell hat Hermes mit der Rückkehr des gesperrten Alex Roth und sowie des genesenen Andreas Hartmann (Rückenbeschwerden) weniger Probleme als zuvor. Lediglich die weiterhin an Muskelfaserrissen laborierenden Peter Pott und Noah Prinz fallen aus.

SV Speicher – SG Mont Royal Kröv

Die für Freitag in Speicher angesetzte Partie wurde auf Wunsch der Gäste auf Mittwoch, 20. Oktober, 19.30 Uhr, verlegt.

Aufrufe: 03.9.2021, 14:26 Uhr
Lutz SchinköthAutor

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