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Ligabericht

Bezirksliga: Weinsheimer ziehen Konkurrenz davon

Spitzenreiter bezwingt Oberhausen klar, während sich Verfolger Fürfeld gegen Rüdesheim mit 1:1 begnügen muss

von Michael Heinze · 30.11.2025, 20:28 Uhr · 0 Leser
Nach dem Zweikampf mit Planigs Belmin Kurpejovic (grünes Trikot) ist der Bockenauer Julian Kuhn zu Boden gegangen. TSV-Teamkollege Lucas Brandenburg schaut zu.	Foto: Mario Luge
Nach dem Zweikampf mit Planigs Belmin Kurpejovic (grünes Trikot) ist der Bockenauer Julian Kuhn zu Boden gegangen. TSV-Teamkollege Lucas Brandenburg schaut zu. Foto: Mario Luge

Region. Am letzten regulären Spieltag des Jahres in der Bezirksliga Nahe hat Herbst- und Wintermeister SG Weinsheim seinen Vorsprung weiter ausgebaut – und liegt nun schon neun Zähler vorne. Während die Weinsheimer bei Aufsteiger Oberhausen triumphierten, kam Verfolger Fürfeld gegen Rüdesheim über ein Remis nicht hinaus.

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„Entscheidend war, dass jeder Spieler begriffen hatte, um was es in diesem Spiel ging“, betonte Luca Czarnecki, Sportlicher Leiter der SG. „Nämlich: die richtige Einstellung und den Kampfgeist auf den Rasen zu bringen, den es im Abstiegskampf eben braucht. Das glückliche 1:0 hat uns natürlich in die Karten gespielt. Am Ende dürfen wir es nicht mehr so spannend werden lassen.“

„Wir sind zufrieden mit diesem Jahresabschluss“, stellte Planigs Übungsleiter Christoph Schenk klar. „Die Bedingungen auf dem Rasen waren nicht einfach – da war kein Schönheitspreis zu gewinnen. Wir haben aber keine wirkliche Chance der Bockenauer zugelassen – und unsere beiden gut genutzt. Den einen oder anderen Konter hätten wir nach dem zweiten Treffer besser ausspielen müssen. Aber die Lust meiner Jungs, bis zum Ende zu Null zu spielen, hat mich sehr gefreut.“ Torfolge: 0:1 Dennis Mastel (34., Elfmeter), 0:2 Belmin Kurpejovic (52.).

„Wir haben schnell 2:0 geführt und das Spiel auch komplett im Griff gehabt“, berichtete Weinsheims Coach Andy Baumgartner. „Nach einem Fehlpass hat Oberhausen mit seiner einzigen Toraktion das 1:2 gemacht – ärgerlich.“ Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte die SGW auch viele Chancen liegen gelassen. „In der zweiten Halbzeit war das Ding aber spätestens mit dem 3:1 erledigt.“ Was Baumgartner sehr freute: „Dass Niklas Mittwich zu seinem Tordebüt kam. Er hat sich wieder in die Mannschaft reingekämpft.“ Jannis Spachtholz feierte nach acht Monaten ein gelungenes Comeback. Baumgartner: „Ein schöner versöhnlicher Jahresabschluss – die Mannschaft hat es sich auch verdient, so aus diesem spektakulären Jahr 2025 rauszugehen.“ Torfolge: 0:1 Lorenz Saadalla Ayoob (14.), 0:2 Andy Halili (23.), 1:2 Leandro Fritz (38.), 1:3 Felix Frantzmann (65.), 1:4 Lorenz Saadalla Ayoob (68.), 1:5 Niklas Mittwich (86., Elfmeter).

„Das Niveau war von unserer Seite sehr gehoben und sehr reif von der ersten Minute an“, schwärmte TuS-Coach Beytullah Kurtoglu. „Das wiederum hat den Gegner nicht ankommen lassen, wir haben viel umgesetzt wie besprochen und aggressiv gegen den Ball verteidigt. Jeder bei uns war zu hundert Prozent fokussiert.“ Torfolge: 1:0 Abdullah Kurtoglu (11.), 2:0 Muhammed Kurtoglu (29.), 3:0 Abdullah Kurtoglu (30.), 4:0 Ege Akyokuc (31.), 5:0 Eigentor Maksym Ryzhenko (44.), 6:0 Domenic-Shawn Davis (48.), 7:0 Viktor Kaiser (51.), 7:1 Martin Gert (54.), 8:1 Abdullah Kurtoglu (68., Elfmeter), 9:1 Finn Wolf (70.), 9:2 Gert (87.).

„Ein sehr gutes Spiel von uns“, betonte VfL-Co-Trainer Cihat Yakut. „Ein richtiges Kampfspiel auf dem Hartplatz, auf den wir gut eingestellt waren.“ Ärgerlich sei der späte Ausgleich. „Unser Torwart hat den Ball in der Hand und wirft ihn auf den Boden für den Abschlag, als ein Fürfelder dazwischengeht und den Ball ins Tor schiebt. Sehr bitter, das darf nicht passieren – aber wir können nichts zurückspulen.“ Tore: 0:1 Youssef Rabaa (13.), 1:1 Dominik Gerhardt (90.+5). Gelb-Rot: SG (86.).

„Entscheidend waren die Mentalität meiner Mannschaft und die Paraden unseres Torwarts Gerrit Martensen“, so TuS-Trainer Ercan Ürün. Torfolge: 1:0 Merdan Köse (5.), 2:0 Vladimir Borovskij (42.), 2:1 Luca Czarnecki (57.), 2:2 Nico Dorfey (59.), 3:2 Eigentor Jannis Mörsdorf (80.), 4:2 Merdan Köse (82.), 5:2 Borovskij (84.), 5:3 Julian Karst (88.).

Spiele im Stenogramm

Torfolge: 0:1 Niklas Munsteiner (11.), 1:1 Niklas Schindler (18.), 1:2 Lars Haag (35.), 1:3 Nico Kunz (38.), 1:4 Loris Michels (48.), 1:5 Marvin Kunz (51.).

– Torfolge: 1:0 Florian Hahn (12., Elfmeter), 1:1 Michael Hahn (13.), 1:2 Dorian Glaser (31.), 2:2 Ben Nikodemus (63.).

Torfolge: 1:0 David Bauer (20.), 1:1 Jahn Lenz (32.), 2:1 Leon Koerdt (45.), 3:1 David Bauer (90.+3).