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Ligabericht

Bezirksliga: Vizemeister haut gleich einen raus

SG Weinsheim startet mit 5:0 bei SG Guldenbachtal +++ Aufsteiger Winzenheim holt Remis in Planig

von Michael Heinze · 03.08.2025, 19:08 Uhr · 0 Leser
Trafen zum Ende der alten und zu Beginn der neuen Bezirksliga-Saison aufeinander: Die SG Guldenbachtal und die SG Weinsheim.
Trafen zum Ende der alten und zu Beginn der neuen Bezirksliga-Saison aufeinander: Die SG Guldenbachtal und die SG Weinsheim. – Foto: Sebastian Bohr - Archiv

Region. Mit einem kapitalen Kantersieg im Eröffnungsspiel bei der SG Guldenbachtal haben sich die Fußballer von Vizemeister SG Weinsheim am ersten Spieltag der Bezirksliga Nahe direkt an die Spitze gesetzt. Einen prima Auftakt legte auch TuS Pfaffen-Schwabenheim mit dem 3:2 in Bockenau hin. Aufsteiger TuS Winzenheim schaffte beim TSG Planig ein Remis.

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Auf die Frage, ob man denn sagen könnte, dass seine Jungs dem Gegner turmhoch überlegen waren, meinte SGW-Coach Andy Baumgartner: „Läuferisch und auch fußballerisch waren wir überlegen, haben es am Anfang mit Geduld gespielt – und zu einem guten Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit den zweiten Treffer gemacht.“ Der Spielverlauf habe seinem Team „extrem in die Karten gespielt. Überragend war Andy Halili. In einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist er noch herausgestochen.“ Fazit des 41 Jahre alten Erfolgstrainers: „Ein schöner Saisonauftakt“. Torfolge: 0:1 Andy Halili (1.), 0:2 Nico Kuß (39., Abstauber), 0:3 Halili (44.), 0:4 Felix Frantzmann (53.), 0:5 Niklas Daugherty (87.).

„Wir haben in den ersten 20 Minuten gut angefangen, aber verpasst, aus drei großen Chancen ein Tor zu machen“, sagte TSG-Coach Christoph Schenk. „Dann hat Winzenheim mit der ersten Aktion zur Führung getroffen. In der zweiten Halbzeit sind beide Teams nicht mehr wirklich zu ihrem Spiel gekommen, trotzdem gab es Chancen zum Siegtreffer. Das Unentschieden geht letztendlich in Ordnung.“ Allein: „Das Ergebnis ist heute nebensächlich, da sich mein Co-Trainer Dogukan Tasyürek in der 90. Minute bei einem unglücklichen Zweikampf – es war keine Absicht des Gegners – schwer am Knie verletzt hat und vom Krankenwagen abgeholt werden musste.“ Stand Sonntagnachmittag gab es noch keine valide Diagnose. Schenk: „Dogukan muss das MRT abwarten – es sieht aber nicht gut aus.“ TuS-Trainer Ercan Ürün: „Das Remis war auf jeden Fall verdient, eigentlich waren es sogar zwei Punkte zu wenig für uns, Denn wir haben eine sehr starke Leistung gezeigt.“ Torfolge: 0:1 Vladimir Borovskij (36.), 1:1 Brian Huth (87., Elfmeter).

„Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und sind verdientermaßen in Führung gegangen“, machte Fürfelds neuer Übungsleiter Sebastian Kilp deutlich. „In der zweiten Halbzeit war klar, dass die Merxheimer mehr investieren werden. Nach einem Abstimmungsfehler haben sie den Ausgleich erzielt.“ Die Auftaktpleite sei „unheimlich bitter – vor allem weil wir in der Nachspielzeit das 2:2 machen müssen“. Torfolge: 0:1 Peter Frey (43.), 1:1, 2:1 Matthies Sander (64., 89.).

Wir waren die ersten 25, 30 Minuten sehr ordentlich im Spiel, mussten dann aber verletzungsbedingt Michi Groskopf auswechseln“, berichtete TSV-Coach Jannik Huber. „Das war leider vor der Halbzeit ein kleiner Bruch.“ Die Gäste kamen in der Folge zu vier Großchancen, von denen sie immerhin eine machten. „Wir hatten dann nach 48 Minuten Glück, als unser Torwart Marcel Redschlag einen Elfmeter gehalten hat“, so Huber. „Wir waren danach bis Minute 65 gut im Spiel, machen das 2:2 verdient – und bekommen wieder durch einen individuellen Fehler den dritten Gegentreffer.“ Hernach sei man „aus dem Spiel raus“ gewesen. Torfolge: 1:0 Julian Brückner (17.), 1:1, 1:2 Benjamin Mayer (41., 44.), 2:2 Michel Tressel (57.), 2:3 Fabian Seifert (67.).

„Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei klare Chancen, wo wir das Tor wieder nicht machen“, raufte sich VfL-Co-Trainer Cihat Yakut die Haare ob der verheerenden Abschlussschwächen seiner Jungs. „Wir haben das Spiel im Griff gehabt. Direkt nach Halbzeit haben uns die Gäste für einen Fehlpass bestraft - und anschließend sehr gut verteidigt und nichts zugelassen.“ Durch einen Konter machten die Nahbollenbacher kurz vor Ultimo den Deckel drauf. „Das war eine verdiente Niederlage – Glückwunsch an Nahbollenbach“, resümierte Cihat Yakut. Das Learning der Rüdesheimer: „Wir müssen vor dem Tor konsequenter sein.“ Tore: 0:1 Marius-Luca Kraft (46.), 0:2 Dennis Schug (88.).

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