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Ligavorschau

Bezirksliga-Tagung: Handspiel-Debatte in Halbzeit drei

DFB-Aus und DFB-Stopp-Regelung sind die zentralen Themen bei der Bezirksliga-Rundenbesprechung

von Martin Imruck · 12.07.2024, 11:00 Uhr · 0 Leser
Kreuznachs Kreisvorsitzender Thomas Dubravsky.	Foto: Mario Luge
Kreuznachs Kreisvorsitzender Thomas Dubravsky. Foto: Mario Luge

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Merxheim. Das Durchführen von Rundenbesprechungen ist Thomas Dubravsky auch im Vorfeld der anstehenden Fußballsaison 2024/25 reinste Routine. Entsprechend war die Bezirksliga-Tagung am Montagabend in Merxheim schnell abgehandelt. Um fünf nach sieben begonnen, war 80 Minuten später schon wieder Abpfiff. „Wir alle sind Sportler und wollen solche Termine nicht unnötig in die Länge ziehen“, spricht der 56-Jährige von einer kurzweiligen Veranstaltung, in deren Anschluss bei aber noch viele Vereinsvertreter beisammensaßen, sich angeregt unterhielten und teils emotional diskutierten. Hauptthema: „Natürlich das nicht geahndete Handspiel der Spanier im Spiel gegen Deutschland“, erklärt Dubravsky. „Den Schiedsrichtern wäre es wirklich zu wünschen, dass man die Geschichte klar regelt“, leidet der Kreuznacher Kreischef mit den Regelhütern.

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Dass die Veranstaltung zuvor so problemlos über die Bühne gegangen war, lag zum einen daran, dass alle 16 Vereine vor Ort waren. Zudem hatte Dubravsky das Gros der Änderungen schon in den Spielplan eingepflegt. Etwa, dass der SC Birkenfeld wegen der Sperrung des Stadions seine Heimspiele vorerst auf dem Umwelt-Campus in Hoppstädten auf Kunstrasen austrägt. „Durch meine Zeit bei der SG Alsenztal und der DSG Breitenthal kenne ich auch die Birkenfelder Vereine“, sagt der neue Staffelleiter und Nachfolger von Volker Schwinn.

Mit rund 30 Minuten Redezeit nahm Kreuznachs Schiedsrichter-Obmann Torsten Bauer den längsten Part des Abends ein. Interessiert lauschten die Vereinsvertreter bei der Vorstellung des „DFB-Stopp“-Konzeptes. „Torsten hat das super erklärt“, hat Thomas Dubravsky den Eindruck gewonnen, dass die meisten Klubs der Neuerung offen gegenüberstehen. „Das hat eine faire Chance verdient“, erklärt der Kreischef und sieht darin die Möglichkeit, drohende Spielabbrüche zu verhindern. „Man muss ja nur überlegen, welche Werkzeuge die Schiedsrichter in der Bundesliga haben. Bei uns Amateuren geht das nicht, daher finde ich es gut, in brenzligen Situationen zu sagen: Ab in die Kühlbox.“

Mit dem Verbandstag und den andere Klassenbesprechungen im Kreis Kreuznacht hat Dubravsky noch einige Pflichttermine vor sich. „Ab 16. Juli ist der Stress vorbei und dann steigt die Vorfreude auf die Saison“, erklärt der Hochstätter.