
Region. Auch am 13. Spieltag der Bezirksliga Nahe hat sich Tabellenführer SG Weinsheim keine Blöße gegeben. Gegen Kellerkind Pfaffen-Schwabenheim gab es einen Kantersieg. Neuer Zweiter ist die SG Fürfeld, da der SC Idar II im Derby gegen Blau-Weiss nicht über ein Remis hinauskam.
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„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt mit viel Ballbesitzphasen und zwei guten Toren“, berichtete TSG-Trainer Christoph Schenk. „In der zweiten Hälfte haben wir uns vom Gegner einschläfern lassen – da hatten wir zu wenig Energie auf dem Platz. Dann bekommst du zwei Sonntagsschüsse und stehst am Ende verdient nur mit einem Punkt da.“ Torfolge: 1:0 Noel Schywalski (15.), 2:0 Belmin Kurpejovic (18.), 2:1 Marvin Kunz (52.), 2:2 Niklas Munsteiner (75.).
„Wir waren vorne nicht effizient genug und haben drei umstrittene Gegentore bekommen, die klar abseits waren“, haderte TuS-Coach Ercan Ürün „Das Schiri-Gespann musste mehrfach ihre Meinungen diskutieren und hat dann auf Tor entschieden. Beim 4:1 hält unser Torwart überragend – und nur der Linienrichter sieht dann den Ball hinter der Linie. Das war nie und nimmer Tor.“ Torfolge: 1:0 Murat Aysel (18.), 2:0 Maximilian Kuhn (26.), 3:0 Ben Nikodemus (35.), 3:1 Ahmet Sayim (45.+2), 4:1 Florian Hahn (57.), 5:1 Nikodemus (65.), 5:2 Vladimir Borovskij (68.).
„Ein sehr glücklicher Sieg“, betonte Fürfeld-Trainer Sebastian Kilp. „In der zweiten Halbzeit waren die Guldenbachtaler aktiver, hatten die besseren Chancen auf den Sieg. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen, aber der schnelle Doppelschlag zum 1:1 und 1:2 hat uns verunsichert.“ Selbst nach dem 2:2 hätten seine Jungs keine Ruhe in ihre Aktionen bekommen. Die Gäste seien „griffiger und zielstrebiger“ gewesen. Beim Stand von 2:2 scheiterte Goalgetter Marvin Matthiae per Elfer an Fürfelds Niclas Lerch (70.). Luca Czarnecki, Sportlicher Leiter der Gäste: „Das Einzige, was wir uns vorwerfen müssen, ist die Chancenverwertung. Selbst nach dem frühen Rückstand haben wir weiterhin an uns geglaubt und uns zurückgekämpft. Leider haben wir es nach dem 2:2 aber verpasst, das dritte Tor zu machen. Am Ende waren wir vielleicht zu naiv – und haben etwas Restverteidigung vermissen lassen.“ Torfolge: 1:0 Dominik Gerhardt (10.), 1:1 Marvin Matthiae (25.), 1:2 Luca Czarnecki (27.), 2:2 Andreas Wunder (60.), 3:2, 4:2 Marcel Beck (90., 90.+2).
„Wir haben uns viele Fehlpässe geleistet und sind nicht gut ins Spiel reingekommen“, sagte VfL-Co-Trainer Cihat Yakut. „Die Strafe war in der 45. Minute ein Foulelfmeter gegen uns zum 0:1. In der Pause haben wir die schlechten Dinge angesprochen und wollten alle ein anderes Gesicht zeigen. Das haben wir auch getan.“ Entscheidenden Anteil am Dreier hatte Spieletrainer Baris Yakut, der das 1:1 per Ecke einleitete und das 2:1 mit einem Sololauf über links. Torfolge: 0:1 Michel Hahn (45., Elfmeter), 1:1 Enes Hepsenli (63.), 2:1 Cihan Yakut (75.).
„Bis zum 1:0 hat Pfaffen gut gestanden und die Räume eng gehalten“, resümierte SGW-Trainer Andy Baumgartner. „Wir sind dann aber vom Pressing her immer näher in den torgefährlichen Bereich gekommen.“ So fiel auch die Führung. „Das 1:0 war der Dosenöffner“, so Baumgartner. „Ein souveräner Sieg und eine geschlossen gute Mannschaftsleistung.“ TuS-Coach Beytullah Kurtoglu: „Wir haben super angefangen, gut gegen den Ball gearbeitet. Kriegen dann eine 2:1 Situation im Umschaltspiel und vertändeln den Ball. Danach machen wir zu viele individuelle Fehler, die bestraft werden.“ Torfolge: 1:0 Jannik Drouet (23.), 2:0 Felix Zimmermann (36.), 3:0 Max Bernhard (40.), 4:0, 5:0 Felix Frantzmann (53., 64.), 6:0 Andy Halili (74.).
Vor 63 Zuschauern war das Schicksal der Bockenauer binnen einer Viertelstunde besiegelt. Torfolge: 1:0 Mirsand Kryeziu (9.), 2:0 Moritz Nolde (16.), 3:0 Wladislaw Sontag (25.).
Spiele im Stenogramm
Torfolge: 0:1 Eugen Karpunov (12.), 1:1 Noah Thees (17.), 2:1, 3:1 David Bauer (41., 74.), 3:2 Thomas Szöllösi (82.), 3:3 Ibrahim El-Saleh (90.+5).
Torfolge: 1:0, 2:0 Dennis Schug (7./Elfmeter, 9.), 3:0 Sarayut Yotkiri (34.), 4:0 Schug (45., Elfmeter), 5:0 Mouhamed Salou S Kouyate (59.), 5:1 Lennart Sas (60.), 5:2 Sinan Sas (85.).