
Region. Dank eines 3:1-Erfolgs im Topspiel bei der Idar-Obersteiner Oberliga-Reserve hat die TSG Planig am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nahe die Tabellenführung übernommen. Die Planiger profitierten von der unerwarteten Heimpleite des Vizemeisters SG Weinsheim gegen die SG Merxheim. Von sich reden macht auch die SG Guldenbachtal. In der vergangenen Serie um ein Haar in die A-Klasse abgestiegen, kletterte das Team durch den Erfolg in Bockenau auf Rang fünf.
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„Das Spiel war einseitig“, machte Pfaffen-Schwabenheims Trainer Beytullah Kurtoglu deutlich. „Wir hatten viel Ballbesitz, hätten eigentlich sieben oder acht Tore schießen müssen – aber leider hat uns vor dem Tor die richtige Entscheidung gefehlt.“ Hinten habe man nichts zugelassen. Fazit von Kurtoglu: „Pflichtaufgabe erfüllt.“ Tore: 1:0 Matthias Lahm (7.), 2:0 Sven Dangel (9.), 3:0 Tim Biegner (61.), 4:0 Mohammad Akhundzadeh (90.+1).
Der Aufsteiger als Gast des Ex-Oberligisten erwischte nicht gerade einen besonders guten Tag. „Wir haben dieselben Fehler gemacht wie in den ersten beiden Spielen“, ärgerte sich der Rüdesheimer Co-Trainer Cihat Yakut, den die Leistungsschwankungen seiner Spieler nerven. „Wir müssen jetzt Konstanz reinkriegen - und liefern.“ Tore: 1:0 Alex Koch (7.), 2:0 Eugen Schwindt (34., Kopfball), 3:0 Roman Nagel (64.), 4:0 Niklas Schindler (72.).
„Idar hat eine starke und druckvolle erste Halbzeit gespielt“, sagte der Planiger Trainer Christoph Schenk. „Wir haben uns zu tief aufgestellt, sind viel hinterhergelaufen und hatten etwas Glück, dass wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen.“ Nach dem Wechsel bekamen die Zuschauer ein anderes Spiel zu sehen. „Wir haben aktiver verteidigt, kaum mehr etwas zugelassen und uns klare Chancen erspielt“, freute sich Schenk. „Aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit war das ein gutes Auswärtsspiel.“ Tore: 1:0 Colin Fuchs (25.), 1:1 Jonah Röhlinger (32.), 1:2 Burak Tasci (59.), 1:3 Noel Schywalski (79.).
Vor 111 Zuschauern trafen Jan Hildebrandt (41.) und Nico Dorfey (75.) für die stabilen Gäste. „Es war von Beginn an wie erwartet ein Spiel, das viel über Einsatz und Wille ging“, betonte Luca Czarnecky, Sportlicher Leiter der SG. „Chancen gab es auf beiden Seiten – mit der besseren Verwertung von uns. Dazu kam eine Klasse Torwartleistung unseres Keepers Timo Nimtz, der uns am Ende die drei Punkte festgehalten hat.“ Gelb-Rot: Julian Wolf (SG/90.+4).
„Wir sind zweimal kalt erwischt worden“, sagte Weinsheims Trainer Andy Baumgartner. „Wir konnten am Anfang unser Übergewicht nicht zur Führung nutzen – wir hatten aber auch ein bisschen Alu-Pech.“ Nico Kuss, Felix Frantzmann und Max Bernhard trafen nur das Gestänge des Gäste-Kastens. Der Dreier der Kombinierten gehe aufgrund einer starken kämpferischen Leistung am Ende in Ordnung, so Baumgartner: „Uns hat das Quäntchen gefehlt, um einen tief stehenden Gegner zu bespielen – aber es geht weiter.“ Tore: 0:1 Fabian Kilp (12.), 0:2 Keven Lang-Lajendäcker (49.), 1:2 Felix Frantzmann (75.). Gelb-Rot: Lorenz Saadalla Ayoob (SGW/90.+3).
„Wir haben verdient gewonnen“, stellte Winzenheims Coach Ercan Ürun klar und hängte schmunzend an: „Wir haben das richtige System gehabt… Weil der Trainer der gegnerischen Mannschaft gemeint hat, dass wir kein System haben.“ Tore: 1:0, 2:0 Vladimir Borovskij (10., 21.), 2:1, 2:2 Eugen Karpunov (50., 51.), 3:2 Murtaza Azimi (76.), 4:2 Borovskij (83.).
Peter Frey (24.) und Marcel Beck (40., 73.) markierten die Treffer für die Platzherren. „Nahbollenbach hat im ersten Abschnitt gut den Ball laufen lassen und hatte auch drei ordentliche Abschlüsse“, resümierte SG-Trainer Sebastian Kilp. „Wir waren gut im Spiel drin, aber nicht zwingend.“ Für die Fürfelder Führung musste eine Ecke herhalten. „Nach dem wichtigen Treffer zum 3:0 war das Spiel dann durch“, sagte Kilp. „Wir waren über 90 Minuten konzentriert, haben die Nahbollenbacher immer beschäftigt. Über 90 Minuten betrachtet war das unsere Saisonleistung.“
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