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Bezirksliga: Quartett mit weißer Weste

Nach zweitem Spieltag vier Teams mit optimaler Punktausbeute +++ SG Weinsheim feiert 7:0-Erfolg

von Michael Heinze · 10.08.2025, 20:08 Uhr · 0 Leser
Die SG Kirn/Kirn-Sulzbach hat aus zwei Spielen zwei Siege geholt, wie hier am Samstag gegen Oberhausen.
Die SG Kirn/Kirn-Sulzbach hat aus zwei Spielen zwei Siege geholt, wie hier am Samstag gegen Oberhausen. – Foto: www.nicoschweig.de

Region. Nach dem zweiten Spieltag der Bezirksliga Nahe stehen noch vier Teams mit makelloser Bilanz da. Primus bleibt Vizemeister SG Weinsheim (7:0 gegen BW Idar-Oberstein), dem erneut der höchste Tagessieg glückte. Die SG Guldenbachtal sorgte mit einen 7:2 in Pfaffen-Schwabenheim für Furore und sprang auf Rang neun.

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"Wir haben leider in der ersten Halbzeit versucht, ohne Zweikämpfe ein Spiel in der Bezirksliga zu gestalten“, haderte TuS-Coch Beytullah Kurtoglu. „Der Gegner hatte Riesenräume – und hat sie in Tore umgemünzt. Das war das erste und letzte Spiel für die Guldentaler mit so viel Platz.“ Auf die Frage, inwiefern er seinen Jungs einen Vorwurf mache, meinte Kurtoglu: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Die Gründe suche ich immer bei mir – und versuche es, in der Folgewoche zu lösen.“ Luca Czarnecki, Sportlicher der SG, erläuterte, man habe „15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden – dann waren wir super drin. Wir haben unsere Angriffe in der ersten Halbzeit schön ausgespielt, waren eiskalt vor der Kiste. In der zweiten Halbzeit war Pfaffen griffiger – wir haben paar Gänge zurückgefahren bei dem Wetter.“ Der spielende SG-Co-Trainer Nico Dorfey glänzte nicht nur als Torschütze, sondern steuerte auch zu fünf Treffern die Vorlage bei. Torfolge: 0:1 Marvin Matthiae (9.), 0:2, 0:3 Oliver Pfeiffer (19., 37.), 0:4 Lukas Treutel (42.), 0:5 Matthiae (45.+1), 1:5 Caglar Bayir (61.), 1:6 Jan Hildebrandt (76.), 2:6 Finn Wolf (82.), 2:7 Dorfey (90.).

„Das war ein gebrauchter Tag von uns“, resümierte VfL-Co-Trainer Cihat Yakut. „Wir müssen so schnell wie möglich ein anderes Gesicht zeigen, um in der Bezirksliga anzukommen.“ Torfolge: 0:1 Fabian Sagave (42.), 0:2 Noah Thees (50.), 1:2 Hayri Gülsen (53.), 1:3 Henrik Puhl (88., Foulelfmeter).

In den ersten zehn Minuten tasteten sich die Rivalen ab. „Danach war Mörschied besser im Spiel“, berichtete SG-Trainer Sebastian Kilp. „Im zweiten Abschnitt haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, sind früher angelaufen.“ Plötzlich hatten die Platzherren mehr vom Spiel. „Beim Stand von 1:1 hatten wir etwas Glück bei einer strittigen Szene im Strafraum, als die Mörschieder einen Elfer hätten bekommen können, jamüssen“, verriet Kilp. Torfolge: 0:1 Niklas Munsteiner (36.), 1:1 Frederik Azzouz (53.), 2:1 Fiel Daniel (66.), 3:1 Azzouz (73.), 4:1 Gabriel Daniel (79.).

„Nahbollenbach gehört zu den ekligsten Auswärtsspielen in der Liga“, sagte TSG-Trainer Christoph Schenk. „Wir haben dort in den letzten beiden Partien acht Gegentore kassiert und den Fokus diesmal komplett auf unsere Defensivarbeit gelegt. Und das haben unsere Jungs top gemacht, mehr als Halbchancen haben wir nicht zugelassen. Und nach vorne geht bei uns immer was, es waren nicht viele Chancen, aber die eine entscheidende war drin. Eine sehr erwachsene Leistung.“ Tor: 0:1 Idan Shvartsburd (39.).

„Eine verdiente Niederlage“, stellte Bockenaus Coach Jannik Huber klar. „Insbesondere in den ersten 25 Minuten waren wir sehr schläfrig. Auch in zehnminütiger Überzahl haben wir es nicht geschafft, fußballerisch zu überzeugen.“ Die Ausfallliste sei viel zu lang gewesen. Torfolge: 1:0 Merdan Köse (2.), 2:0 Bünyamin Degirmenci (12., Foulelfmeter), 3:0, 4:0 Ezzaldin Jalkama (54., 77.), 4:1 Benjamin Schiel (87.).

Weinsheims Coach Andy Baumgartner sprach von einer „souveränen Vorstellung. Zwischen dem zweiten und dritten Treffer hatten wir eine Phase, wo wir schludrig gespielt hatten. Trotzdem hatten wir das Spiel jederzeit im Griff“. Ein Wermutstropfen war die Rote Karte gegen Lukas Redschlag (87.). „Nach einem rüden Foul und einer Affekthandlung“, so Baumgartner. „Lukas hat seinen Gegenspieler geschubst.“ Torfolge: 1:0 Felix Frantzmann (7.), 2:0 Daniel Saadalla Ayoob (34.), 3:0 Jannik Drouet (74.), 4:0 Frantzmann (76.), 5:0 Nevio Feller (77.), 6:0 Frantzmann (84.), 7:0 Keiran Gätcke (89.).

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