
Der SV Bevern empfängt den FC Schüttorf und möchte vor heimischer Kulisse seine Serie fortsetzen. Während die Gastgeber bislang zuhause ungeschlagen sind und erneut drei Punkte anpeilen, reist Schüttorf mit Respekt vor der Aufgabe an.
„Zuhause sind, wie immer, die drei Punkte das Ziel. Wir wollen natürlich die gute Serie zuhause weiter fortsetzen“, sagt Beverns spielender Co-Trainer Steven Bentka. Auch die vergangenen Heimduelle mit Schüttorf seien für seine Mannschaft gut gelaufen. Seit 2019 gab es sechs Heimspiel für Bevern gegen Schüttorf. Fünf Mal gewann Bevern, ein Spiel endete Remis.
Dennoch warnt Bentka vor dem kommenden Gegner: „Schüttorf hat eine gute, spielstarke Truppe, deshalb sind wir da gut vorbereitet.“
Auch Schüttorfs Co-Trainer Dennis Große Vennekate weiß um die Qualität der Gastgeber. „Bevern ist seit vielen Jahren eines der Spitzenteams in der Landesliga“, sagt er. Die Ausgangslage sei entsprechend klar: „Wir wissen, dass es eine anspruchsvolle Aufgabe ist, und die wird auswärts noch komplizierter.“ Gleichzeitig habe seine Mannschaft in dieser Saison bereits gezeigt, dass sie gegen starke Gegner bestehen könne. So siegte Schüttorf unter anderem gegen Papenburg und gewann 5:1 in Melle.
Bentka fordert derweil, dass Bevern erneut sein Leistungsvermögen abruft. „Wir müssen einfach wieder gucken, dass wir an dem Tag unsere Leistung bringen.“ Woche für Woche müsse seine Mannschaft ihre Leistung bestätigen, „weil man ansonsten eben Probleme kriegt, wenn man ein paar Prozentpunkte nachlässt“.
Tabellarisch heißt es im Übrigen Rang vier gegen Rang neun, wobei Bevern nur fünf Punkte Abstand auf den kommenden Gegner hat.
Personell hat sich die Situation bei Schüttorf zuletzt etwas entspannt. „Es sieht etwas besser wieder aus als vor ein paar Wochen bei uns“, berichtet Große Vennekate. Luca Waldhof werde weiterhin fehlen, hinzu kämen die Langzeitverletzten sowie „der ein oder andere, der angeschlagen ist und auf der Kippe steht“. Insgesamt sehe es personell aber „auch wieder gut aus“.
Einen bitteren Ausfall muss dagegen Bevern verkraften. Bjarne Korte, der nach seiner Kreuzbandverletzung zuletzt wieder Fortschritte gemacht hatte, verletzte sich im Abschlusstraining erneut. „Vermutlich mehrere Bänder gerissen. Er fällt jetzt wieder vier bis sechs Wochen aus“, berichtet der spielende Co-Trainer. Korte sei nach der langen vorherigen Verletzung „natürlich sichtlich geknickt“ gewesen.
Für die Beverner Mannschaft ist die erneute Verletzung ihres Mitspielers zusätzliche Motivation. „Deshalb haben wir uns als Mannschaft gesagt, dass wir noch mal eine Schippe drauflegen und für ihn spielen wollen“, erklärt Bentka. Die Mannschaft wolle sich „als Einheit wieder auf dem Platz zusammenschweißen“, für Korte Gas geben und die drei Punkte holen.
Anpfiff ist dann am morgigen Sonntag um 15.00 Uhr in Bevern.