
Gau-Odernheim. Der Meldeschluss für das Hallenfußball-Turnier der Schiedsrichtervereinigung ist abgelaufen. Aber für eine Mannschaft wäre noch Platz, wenn sie schnell ihre Teilnahme erklärt, sagt Michael Speier. Der Westhofener ist der Obmann der Unparteiischen aus dem Kreis Alzey-Worms – und Cheforganisator der Traditionsveranstaltung. Der Ort: Petersberghalle in Gau-Odernheim, der Termin: Ein Abend zwischen dem 28. und 30. Dezember für das Vorrunden-Turnier. Im Fall der Qualifikation fürs Top-Turnier, für das die hochklassigsten Teams des Kreises gesetzt sind, auch der 4. Januar.
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Die Schiedsrichtervereinigung plant nun aber erst einmal mit drei Qualifikationsturnieren, von denen eins mit sieben, die beiden anderen mit acht Mannschaften ausgetragen werden. „Damit können wir auch gut leben“, sagt Michael Speier, der obendrein von der großen Resonanz der Vereine angenehm überrascht ist. Nachdem sich zu dieser Saison durch die Gründung mehrerer Spielgemeinschaften die Zahl der Mannschaften im Kreis reduziert hat, rechnete die Vereinigung bei ihrem Traditionsturnier längst nicht mit so vielen Teams.
Höhepunkt der Turnierreihe wird am 4. Januar das Topturnier sein. Wie üblich nehmen der TSV Gau-Odernheim sowie die Landesligisten VfR Wormatia Worms II, SV Gimbsheim und TuS Neuhausen teil. Der SV Horchheim verzichtet indes erneut auf eine Teilnahme. Anders als die meisten Bezirksligisten, unter denen sich nunmehr auch TuS Wörrstadt und der TSV Gau-Odernheim II befinden. Und der FSV Saulheim, der mit seinem Bezirksliga-Team den Kreis Alzey-Worms beehrt, mit seiner Zweiten Mannschaft das Turnier im Kreis Mainz-Bingen.
Die Turnierserie, die erfahrungsgemäß von rund 1000 Zuschauern besucht wird, stellt die Schiedsrichtervereinigung vor eine große Herausforderung. Über 130 Unparteiische verfügt sie, die Hälfte davon braucht es, um das populäre Event zu stemmen. Die Ehrenamtler engagieren sich einerseits, um Werbung in eigener Sache zu machen. Andererseits aus dem Wohlfahrtsgedanken heraus. Zusammen mit dem langjährigen Sponsor, die Rheinhessen-Sparkasse spendiert für jedes Tor fünf Euro, werden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt.
Speziell das Topturnier der Schiedsrichter am Jahresanfang genießt hohe gesellschaftliche Wertschätzung. Für viele Fußballerinnen und Fußballer ist es die Initialzündung für das neue Jahr. Ein Ereignis, bei dem man sich trifft, klönt und attraktiven Sport zu sehen bekommt. „Genau so“, sagt Michael Speier, „ soll es auch diesmal werden“.