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Spielvorbericht

Besonderes Spiel in 180 Kilometern Entfernung

von Dennis Bleck · 16.10.2025, 10:02 Uhr · 0 Leser
Erik Mannek und der SC Peckeloh treten im Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals beim TuS Erntdebrück an.
Erik Mannek und der SC Peckeloh treten im Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals beim TuS Erntdebrück an. – Foto: Thorsten Zelinski

180 Kilometer Fahrstrecke – so weit sind die beiden Sportplätze vom SC Peckeloh und TuS Erndtebrück voneinander entfernt. Eine für ein Amateurfußballspiel fast aberwitzige Distanz. Deshalb wollten die Gäste aus dem Altkreis Halle das Achtelfinale im Westfalenpokal eigentlich gerne am Wochenende oder zumindest am Donnerstag vor dem 3. Oktober austragen. „Unser Gegner hatte aber etwas dagegen und deshalb nehmen wir die Situation jetzt so an, wie sie ist“, sagt Vito Lombardi.

Peckelohs Trainer hat sich, wie viele seiner Spieler auch, für die strapaziöse Reise einen halben Tag freigenommen. „Niemand fällt wegen der Arbeit aus“, sagt er. Philipp Dieckmann, Finn Jaster, Tom Bauer und Dimitrios Nemtsis fehlen dafür verletzt. „Für uns ist das ein besonderes Spiel“, sagt Lombardi. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte haben die Peckeloher die dritte Runde des Wettbewerbs erreicht. Bei einem weiteren Sieg stünde ein attraktives Heimspiel gegen Vorjahresfinalist und Regionalligist SF Lotte an.

Erndtebrück ist aktuell Tabellendritter der Parallelstaffel. Lange Zeit spielte der Club in der Ober- und Regionalliga. Dreimal sogar stand er in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals, scheiterte aber an Frankfurt, Darmstadt und Hamburg.