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Berzdorfer Frauen mit frischem Elan in die neue Saison

Nach Platz acht in der Landesliga will der SSV attraktiven Fußball bieten

von red · 06.08.2025, 11:46 Uhr · 0 Leser
– Foto: Privat

Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen blickt die Frauenmannschaft des SSV Berzdorf mit Zuversicht auf die kommende Spielzeit in der Landesliga Staffel 1. Sportlich lief es im Vorjahr durchwachsen – doch mit einem neuen Trainerteam, mehreren Neuzugängen und klarem Teamgeist will der Klub nun neu angreifen.

„Unsere Vorbereitung beginnt am 1. August. Mit unserem neuen Trainerteam und bisher fünf Neuzugängen gehen wir optimistisch in die Saison“, sagt Peter J. Kerp, 67 Jahre alt und seit Kurzem sportlicher Leiter des Teams.

„Schöne Spiele abliefern – der Erfolg kommt dann hoffentlich von allein“

Der achte Tabellenplatz mit 21 Punkten aus 20 Spielen sei nicht das, was man sich vor der Saison vorgenommen habe, so Kerp. Doch die schwierige Personallage habe keine besseren Ergebnisse zugelassen: „Der achte Platz am Ende der Saison wird unseren Ansprüchen eigentlich nicht gerecht. Allerdings hatten wir in der Hinrunde viele Ausfälle durch Verletzungen und Krankheiten zu beklagen, sodass wir teilweise nur mit zehn Spielerinnen antreten konnten. Die Rückrunde lief dann schon besser.“

Viel neues Personal – auf und neben dem Platz

Zur neuen Saison hat sich personell einiges getan – auf und neben dem Platz. Im Trainerteam übernimmt Sandro Nicosia das Amt des Cheftrainers. Unterstützt wird er von Olivier Köhne als Co-Trainer, Markus Moll in organisatorischer Funktion sowie von Torwarttrainer Heinz Strobelt. Peter J. Kerp selbst ergänzt das Team als sportlicher Leiter.

Auch im Kader gibt es Neuzugänge: Mit Yasmine Bell, den Schwestern Viola und Melina Werny sowie Joelina Kohlgrüber konnte der SSV vier Spielerinnen für sich gewinnen, die frischen Wind ins Team bringen sollen.

Auf der anderen Seite gab es aber auch einige Abgänge: Trainer Gerd Franzke sowie die Spielerinnen Teresia Franzke, Julia Klein und Dunea Mohamad Salim haben den Verein verlassen.

– Foto: Privat

Der Teamgeist stimmt

Für Kerp ist klar: Die neue Mannschaft ist mehr als nur ein Kader – sie ist ein Kollektiv. „Die ganze Mannschaft mit dem Staff drumherum ist ein tolles Team“, betont er. Das Ziel für die kommende Saison ist deshalb bewusst nicht ausschließlich tabellarisch definiert: „Spaß am Spiel zu haben und schöne Spiele abzuliefern, der Erfolg kommt dann hoffentlich von allein.“

Favoritenrolle liegt bei anderen

Mit Blick auf die Liga sieht Kerp andere Teams in der Rolle der Titelkandidaten: „Viktoria Köln und Union Rösrath. Zwei starke Mannschaften mit dem nötigen Potenzial.“ Der SSV will vor allem für sich selbst spielen – mutig, mit Freude und vielleicht auch für die Sichtbarkeit des Frauenfußballs.

Denn auch das ist für Kerp ein Anliegen: „Dass der Frauenfußball noch immer und wohl leider auch weiterhin sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den verschiedenen Institutionen nicht den Stellenwert hat, der ihm eigentlich zusteht!“