
Der Lüneburger Sport-Klub Hansa war ganz nah dran, ein weiteres Oberliga-Spitzenteam zu ärgern. Mit dem Anbruch der Nachspielzeit sah der Aufsteiger schon wie der sichere Sieger aus, doch der TuS Bersenbrück hatte an diesem Nachmittag gleich zwei Mal die schnelle Antwort parat.
Mit dem Auswärtssieg bei Atlas Delmenhorst haben die Lüneburger viel Selbstvertrauen getankt und brachten das schon in der Anfangsphase auf den Platz. Die Hausherren bedienten sich eines ruhenden Balles, um auch gegen Bersenbrück in Führung zu gehen. Tomek Bauer nickte eine Freistoß-Hereingabe von Nico Hübner zum umjubelten 1:0 ein (8.).
Die Geschichte dieses Fußballnachmittags war aber, dass die Gäste immer wieder schnell zurückschlugen. Nur drei Zeigerumdrehungen später nutzte der TuS einen Strafstoß von Marco Alvarez, um den schnellen Ausgleich zu markieren (11.).
Im zweiten Abschnitt entfachte ein offener Schlagabtausch, bei dem die Salzstädter beinahe wie der sichere Sieger aussahen. Wie schon in Delmenhorst stach Joker Tjark Dörr und vollendete nach Vorarbeit von Nevio Scheuer zur 2:1-Führung (90.).
Doch einmal mehr gelang es den Gästen, die schnelle Antwort auf die drohende Niederlage zu liefern: Mit der Brechstange kam der Tabellenvierte noch zu einem Eckball, den Fyn Luca Ebeling über die Linie drückte (90.+2). Trotz des späten Ausgleichs sammelt der LSK einen weiteren Zähler für den Klassenerhalt und hat nun drei weitere Pflichtspiele vor heimischer Kulisse vor der Brust.