„Wer nach Bahlingen wechselt, muss wissen, auf welche Bedingungen er sich einlässt“: Bernhard Wiesler
„Wer nach Bahlingen wechselt, muss wissen, auf welche Bedingungen er sich einlässt“: Bernhard Wiesler – Foto: Claus G. Stoll

Bernhard Wiesler, Bahlinger SC: "Wir wollen gegen jeden gewinnen"

Interview mit Bernhard Wiesler vom Fußball-Regionalligisten Bahlinger SC vor dem Saisonstart gegen den VfB Stuttgart II.

In die vierte Regionalliga-Saison in Folge startet der Bahlinger SC mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Samstag, 14 Uhr. Bereits am Mittwoch geht es danach für das Team der Trainer Dennis Bührer und Axel Siefert zum Pokalspiel beim Landesligisten VfR Rheinfelden. Der sportliche Leiter der Kaiserstühler, Bernhard Wiesler, stellte sich diese Woche den Fragen von Toni Nachbar und spricht im Interview über seine Erwartungen an die kommende Spielzeit.

BZ: Hand aufs Herz, Herr Wiesler. Wie arg haben Sie beim knappen 2:1-Pokalsieg in Wyhl gezittert, dass der BSC erneut früh aus dem Wettbewerb ausscheidet?
Bernhard Wiesler: Da ich einen Kurzurlaub genommen hatte, war ich nicht vor Ort. Aber selbstverständlich habe ich mitgefiebert und war froh, dass wir diese Hürde erfolgreich genommen haben. Wir dürfen nicht den Fehler machen, in einer so frühen Phase der Saison vom Pokalgewinn zu sprechen, sondern sollten nur von Spiel zu Spiel denken. Jetzt geht es am Mittwoch gegen Rheinfelden, danach sehen wir weiter.

BZ: Vor dem Rheinfelden-Spiel steht das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II auf dem Programm. Wäre Ihnen zum Auftakt ein anderer Regionalligist lieber gewesen als die Wundertüte einer Bundesliga-Reserve?
Wiesler: Mir ist es egal, gegen wen wir das erste Punktspiel bestreiten, schließlich müssen wir gegen jeden antreten. Ich bin froh, dass es endlich losgeht. Und wir haben mittlerweile den Anspruch, gegen jeden gewinnen zu wollen.

BZ: Sie blicken also voller Zuversicht der neuen Spielzeit entgegen?
Wiesler: Eine gute Vorbereitung liegt hinter uns. Aber wir haben in diesem Sommer einen größeren Umbruch im Kader vorgenommen. Deshalb brauchen wir sicher noch ein paar Wochen Zeit, bis die vielen Neuzugänge aufeinander abgestimmt und mit dem Spielsystem unserer Trainer vertrauter sind. Die spielerische Verbesserung wird im Laufe der Saison allmählich erfolgen. Mehr dazu im BZ-Plus-Artikel.

Aufrufe: 04.8.2022, 18:45 Uhr
Toni Nachbar (BZ)Autor