Die beiden neuen Kandidaten um den BFV Vorsitz: Zeljko Risitc (li.) und Saskia Wichert (re.)
Die beiden neuen Kandidaten um den BFV Vorsitz: Zeljko Risitc (li.) und Saskia Wichert (re.) – Foto: Furkan Cetin

Doppelspitze beim BFV? Saskia Wichert und Zeljko Ristic kandidieren

Die Geschäftsführerin von MVMT FC und der Cheftrainer des Berliner SC (zudem 1. Vorsitzender bei MVMT FC) gehen neben Bernd Schultz und Gaby Papenburg ins Rennen

Aus einem Zwei- wird ein Dreikampf: nach dem amtierenden Präsidenten Bernd Schultz, seiner bisher einzigen bekannten Gegenkandidatin Gaby Papenburg, werfen nun auch Saskia Wichert und Zeljko Ristic, bekannt als langjähriger Trainer in der Berliner Szene, ihren Hut in den Ring.

Nachdem bereits die Fußball-Woche davon berichteten, veröffentlichte Zeljko Ristic am heutigen Morgen ebenfalls eine Pressemitteilung. Hier gab er die Kandidatur um den BFV-Vorsitz bekannt. Doch der engagierte Trainer möchte das Amt nicht alleine übernehmen. Ihm zur Seite steht Saskia Wichert, Geschäftsführerin von MVMT FC.

MVMT FC beschreibt sich selber als „ein Kollektiv kreativer Fußball-Aktivist:innen aus Berlin-Kreuzberg, das sich zur Stärkung des gesamten Fußballkultur-Immunsystems zusammengetan hat.“

Aus diesen Gründen kandidieren auch Wichert und Ristic. Sie möchten „mit einem anderen Blick und einer Vision für den Berliner Fußball helfen. Wir möchten nicht belehren oder denken wir haben den magischen Schlüssel, um die Probleme des Berliner Fußballs zu lösen, denn natürlich ist auch nicht alles schlecht was vorhanden ist. Vielleicht sind wir auch naiv und jung (Ich nicht Jung), aber wir glauben durch einige Ideen/Visionen können wir dem Berliner Fußball Impulse mitgeben.“

Weiter heißt es in der Meldung: „Durch unsere Begleiter/Berater/Freunde/Menschen von MVMT sind wir gut aufgestellt, um einige Dinge in eine positive Richtung zu bewegen. Dennoch ist und bleibt unser Ansatz in alle Richtungen zuzuhören, um all die guten Dinge, die schon da sind zu nutzen aber auch die Missstände zu sehen und versuchen sie zu minimieren.

Wir werden natürlich NICHT alle Missstände beseitigen können, denn das zu behaupten wäre vermessen. Was wir versuchen wollen, ist den Fußball in Berlin mit neuen Ideen besser zu machen, nicht nur in der Struktur, sondern auch um ihn der Stadt Berlin mehr anzupassen.

Nicht alles ist neu, so wie das Spiel auch nicht, aber es ist wie bei guten Trainer:innen, die durch ihr Team lernen mit neuen Strategien dem Spiel eine Gewinn bringende Richtung zu geben.

Wir bewerben uns mit großem Respekt auf diese Position, wollten aber nicht immer nur meckern, sondern gemeinsam durch Taten aber auch Kooperation unseren Berliner Fußball wieder in positive Gefilde zu lenken.

Das werden wir auch weiterhin tun, wenn wir nicht gewinnen sollten und immer da sein, wenn unsere Expertise gefragt ist, um dem Berliner Fußball zu helfen.

Wir stehen gerne für eine respektvolle Diskussion und Haltung zur Verfügung – alles andere ist genau das, was dem Fußball in Berlin schadet.“

Für ihre Bewerbung haben Wichert und Ristic einen 8-Punkte-Plan aufgestellt:

1. Vereinsfußball modernisieren

2. Innovation von Ausbildung im Amateur- und Profifußball

3. Rettung des Straßenfußballs

4. Versöhnung von Schiedsrichterwesen mit dem Amateurfußball

5. Empowerment des Frauenfußballs

6. Kampf gegen Diskriminierung im Fußball

7. Transparenz & Compliance

8. Partizipation & Diversity


Was hinter den einzelnen Punkten steht und welche Lösungsansätze dahinter versteckt sind, erfahrt ihre unter:

www.mvmtfc.com/bfv

Aufrufe: 09.3.2021, 09:09 Uhr
FuPa Berlin / mpAutor

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