Das Poststadion (Foto) besitzt mittlerweile eine Flutlichtanlage.
Das Poststadion (Foto) besitzt mittlerweile eine Flutlichtanlage. – Foto: Mehmet Dedeoglu Dedepress

NOFV-Pressemitteilung zur BAK-Stadionthematik

Der NOFV besteht Stellung zu den Vorwürfen des Berliner AK

Das Poststadion, in dem der Berliner AK seine Heimspiele austrägt, hat seit dem 16. Februar 2021 offiziell eine Flutlichtanlage. Einen Grund zur Freude hat der Regionalligist aktuell trotzdem nicht, denn der NOFV-Spielausschuss hat wegen der sechswöchigen Verspätung (laut Lizenzauflage musste das Flutlicht zum 30.12.2020 fertiggestellt sein) ein Verfahren wegen "schwerwiegendem Verstoß gegen Lizenzauflagen" eingeleitet. Der Berliner AK bzw. dessen Präsident Mehmet Ali Han haben in einer Pressemitteilung Stellung zur Thematik bezogen, die der NOFV nun in einer erneuten Pressemitteilung beantwortet.
Unter anderem kritisierte der Berliner AK in seiner Pressemitteilung, dass ein Schreiben mit Bitte auf Fristverlängerung und möglichen Ausweichstadien bis heute nicht beantwortet wurde. Der NOFV schreibt, dass "am 26.11.2020 um 21:39 Uhr ein Antrag des Berliner AK 07 an das Präsidium des NOFV" eingegangen ist. "Anzumerken ist, dass dem BAK 07 in einem Telefonat im Vorfeld mitgeteilt wurde, dass für Anträge grundsätzlich eine Einreichungsfrist von 7 Tagen vor der Sitzung notwendig ist. Der Antrag des BAK 07 wurde dem Präsidium, dass am darauffol­gen­­den Tag, dem 27.11.2020 tagte, vorgelegt. Da dieser Antrag 35 Seiten umfasste, war es dem Präsidium aufgrund des Zeitfensters nicht möglich, diesen inhaltlich zu prüfen. Auch fehlte die Möglichkeit, Stellungnahmen der Fachgremien einzuholen", so der NOFV weiter. Selbstkritisch musste der Verband aber auch Fehler eingestehen: "Der Vorgang wurde durch das Präsidium zur weiteren Bearbeitung an den Spielausschuss verwiesen. Hier müssen wir im Nachhinein selbstkritisch einschätzen, dass dies in der Folge keine 100prozentige rechtssichere Verfahrensweise war."

Die Vorwürfe, dass der Vorsitzende des Spielausschusses, Uwe Dietrich, persönliche Interessen durchsetze, wies der NOFV aber klar von sich: "Hier ist festzuhalten, dass Uwe Dietrich keine persönlichen Interessen durchsetzt, sondern Gremienentscheidungen, die demokratisch getroffen werden, umsetzt und als Vorsitzender des Spielausschusses unterzeichnet."

Zur gesamten Pressemitteilung des NOFV: Pressemitteilung NOFV
Aufrufe: 21.2.2021, 18:30 Uhr
FuPa Berlin / bsAutor

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