Der BFC Dynamo gewinnt den AOK-Landespokal
Der BFC Dynamo gewinnt den AOK-Landespokal – Foto: Sebastian Räppold

Der BFC Dynamo schlägt den BAK und gewinnt den AOK-Landespokal

Im Finale setzten sich die Hohenschönhausener mit 2:1 durch.

Der BFC Dynamo hat das Finale im AOK-Landespokal gewonnen und sich für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2021/22 qualifiziert.

Gegen den BAK setzte sich der BFC am Samstagnachmittag mit 2:1 durch. Dabei kam der Berliner Athletik Klub zunächst besser ins Spiel und kontrollierte die Partie. Besonders Ali Abu-Alfa und Nader El-Jindaoui beschäftigten die oft zu passive Defensive des BFC Dynamo. Große Chancen erspielte sich das Team von Trainer Andre Meyer aber lange nicht. Erst nach einer guten halben Stunde setzte sich Ali Abu-Alfa über die linke Seite durch, verfehlte das Tor jedoch knapp. Fünf Minuten vor dem Ende wäre es dann fast so weit gewesen. Wieder trieb Ali Abu-Alfa den Ball über die linke Seite in den Strafraum des BFC und zog ab. Torhüter Kevin Sommer blieb lange stehen und konnte den Abschluss per Fußabwehr entschärfen. Vorne fehlte dem BAK das Glück und hinten leistete sich Ugur Ogulcan Tezel einen folgenschweren Fehler. Der bereits zuvor verwarnte Außenverteidiger stoppte einen Angriff des BFC kurz vor dem Pausenpfiff mit einem taktischen Foul und sah die gelb-rote Karte.

Ugur Ogulcan Tezel sah kurz vor der Pause die gelb-rote Karte.
Ugur Ogulcan Tezel sah kurz vor der Pause die gelb-rote Karte. – Foto: Sebastian Räppold

Die Anhänger des BFC Dynamo, die sich vor dem Mommsenstadion versammelt hatten, konnten nur wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff jubeln. Wie schon im Halbfinale vergangene Woche stieg Andreas Pollasch nach einem Freistoß von Marvin Kleihs am höchsten und traf per Kopf zum 1:0. Mit der Führung im Rücken und einem Mann mehr auf dem Feld kippte das Spiel nun etwas, auch wenn der BAK immer wieder vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Die gefährlicheren Möglichkeiten aber hatte nun der BFC. So vergab Andor Bolyki nach einer Stunde völlig freistehend, doch der Stürmer setzte einen Kopfball am Tor vorbei.

Andreas Pollasch brachte den BFC per Kopf in Führung.
Andreas Pollasch brachte den BFC per Kopf in Führung. – Foto: Sebastian Räppold

Nur acht Minuten später war es erneut Bolyki, der das 2:0 auf dem Fuß hatte, aber erneut nicht traf. In den Schlussminuten machte der BAK auf, Innenverteidiger Shawn Kauter agierte mittlerweile als Mittelstürmer. Und so konnte sich Dynamos Matthias Steinborn nach einem langen Ball gegen den eingewechselten Lukas Lämmel durchsetzen, umkurvte Torhüter Pascal Kühn und schob zum 2:0 ein. Der Jubel kannte kaum noch Grenzen.

Matthias Steinborn erhöhte kurz vor Schluss auf 2:0.
Matthias Steinborn erhöhte kurz vor Schluss auf 2:0. – Foto: Sebastian Räppold

Und trotzdem sollte der BFC noch einmal ins Zittern geraten. In der Nachspielzeit verkürzte der zuvor von Niklas Brandt gefoulte Nader El-Jindaoui per Elfmeter auf 2:1. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät. Schiedsrichter Matthias Alm, der heute sein letztes Spiel pfiff, beendete die Partie wenig später und ließ den BFC jubeln.

Nader El-Jindaoui verkürzte per Elfmeter auf 2:1 - zu spät.
Nader El-Jindaoui verkürzte per Elfmeter auf 2:1 - zu spät. – Foto: Sebastian Räppold

Mit dem siebten Gewinn des Berliner Landespokals qualifiziert sich der BFC Dynamo nach drei Jahren wieder für den DFB-Pokal. Dort spielten die Berliner zuletzt im August 2018, mussten sich damals dem 1. FC Köln klar geschlagen geben (1:9). Nun dürfen Spieler, Trainer und Anhänger des BFC gespannt auf den 04. Juli warten. Dann wird die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2021/22 ausgelost.

Aufrufe: 029.5.2021, 16:43 Uhr
Sebastian RäppoldAutor