Der Berliner AK setzt ein Zeichen gegen Rassismus.
Der Berliner AK setzt ein Zeichen gegen Rassismus. – Foto: Mehmet Dedeoglu - "Dedepress"

BAK plant Umbenennung der Plätze nach Todesopfern rechter Gewalt

Sechs Plätze im Poststadion sollen einen neuen Namen erhalten.

Der Berliner AK möchte ein Zeichen gegen Rassismus setzen und im Zuge dessen die sechs Nebenplätze des Poststadions umbenennen.
Wie der Klub am frühen Montagabend via Facebook mitteilte, sollen die sechs Nebenplätze des Poststadions (Jugendplatz, Sandplatz, Gummiplatz, Lichtplatz, Tenne I und Tenne II) umbenannt werden. Die neuen Namen beinhalten Namen von Todesopfern rechter Gewalt. So soll es künftig beispielsweise einen Walter-Lübcke-Platz oder einen George-Floyd-Platz geben.

In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Andreas Böttger (Die Linke) soll die Idee entstanden sein. Die Linke habe Vereinsangaben zufolge den Vorschlag bereits in die BVV eingebracht. Dort soll nun darüber abgestimmt werden.

Folgende Umbenennungen sind geplant:
Jugendplatz (KR6) > Amadeu-Antonio-Platz
Sandplatz (KR2) > Mete-Ekşi-Platz
Gummiplatz (KR1) > Silvio-Meier-Platz
Lichtplatz (KR3) > Walter-Lübcke-Platz
Tenne I (KR5) > George-Floyd-Platz
Tenne I (KR4) > Dalia-Elyakim-Platz
1491 Aufrufe30.11.2020, 20:10 Uhr
Sebastian RäppoldAutor

Verlinkte Inhalte