
Hüffelsheim. Es gibt vom Tabellenbild her leichtere Aufgaben. Die SG Hüffelsheim muss am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) die Reise zu Verbandsliga-Spitzenreiter TuS Mechtersheim antreten. Um Motivationsprobleme muss sich SG-Coach André Weingärtner keine Gedanken machen. Zudem verweist er auf die makellose Bilanz mit vier Siegen, die seine Truppe in diesem Jahr bislang eingefahren hat.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung.
„Es wird ein schönes Spiel. Wir freuen uns.“ Der 48-jährige Lehrer auf der Hüffelsheimer Bank macht es kurz. Auch wenn sich schwerlich Parallelen ziehen lassen, weil im Rückspiel am Sonntag mit Nik Rosenbaum und Simon Scherer zwei wichtige Säulen ausfallen, denkt er zurück an das Aufeinandertreffen im September auf Palmenstein. Damals stand am Ende eine 1:2-Heimniederlage. „Aber wir haben angedeutet, dass wir an einem guten Tag mitspielen können.“
Die Vorderpfälzer machten damals aus wenig sehr viel, hatten nur drei Torchancen, gingen mit einem abgefälschten Schuss nach 37 Minuten in Führung und legten noch vor der Pause nach. Danach spielte gegen den Meisterschaftsfavoriten nur noch der Aufsteiger, der TuS ging konditionell in der Schlussviertelstunde auf dem Zahnfleisch. „Von der Physis her hatten wir damals große Vorteile“, sagt Weingärtner nüchtern. Ihm sei aber damals schon klar gewesen, „dass die im nächsten Jahr in der Oberliga spielen.“
Die Favoritenrolle liegt am Sonntag klar bei den von Nauwid Amiri trainierten Hausherren, die am Dienstagabend im Pokalhalbfinale erst im Elfmeterschießen an Schott Mainz scheiterten. Stürmer Andrew Wooten und Abwehrspieler Edonart Leposhtaku müssen beim seit elf Spielen ungeschlagenen TuS aussetzen, weil sie am vergangenen Wochenende bei 1:1 in Hohenecken des Feldes verwiesen wurden.
„Wir haben in den vergangenen Wochen Mentalität gezeigt, in Steinbach gezeigt, dass wir gefestigt sind und auch Rückschläge hinnehmen und ein Spiel drehen können“, sagt Weingärtner und ist „gespannt, wie die Jungs mit der Situation in Mechtersheim umgehen.“ Am Ende soll natürlich Zählbares herausspringen. Noch immer wartet die SG nämlich auf einen Dreier gegen eine Mannschaft aus den Top Fünf der Liga. Hier steht für den aktuellen Sechsten bislang erst ein einziger Zähler zu Buche: beim 2:2 im Heimspiel gegen Alemannia Waldalgesheim.