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Bei 0:2-Heimpleite: Altenerdings Torhüter wird zum Albtraum für den SE Freising

Fußball-Bezirksliga

von Matthias Spanrad · 29.09.2025, 09:18 Uhr · 0 Leser
Freisings Johannes Grubmüller beim Torabschluss
Freisings Johannes Grubmüller beim Torabschluss – Foto: Lehmann

Der SE Freising kassierte eine schmerzhafte 0:2-Niederlage gegen die SpVgg Altenerding – auch weil laut Coach Baumgärtner die Gäste „einen Tick cleverer“ waren.

Freising – Es läuft weiterhin nur sehr holprig für die Fußballer des SE Freising in der Bezirksliga Nord. Und am Freitagabend ging nun auch das zweite Heimspiel unter Neu-Trainer Heiko Baumgärtner verloren: 0:2 (0:1) hieß es am Ende gegen die SpVgg Altenerding.

Auf dem Online-Portal FuPa werden nach jedem Spieltag die Spieler des Spiels gewählt, „und wenn dort der Torwart des Gegners gewählt wird, sagt das eigentlich alles“, so SEF-Coach Baumgärtner. Es sei durchaus etwas drin gewesen gegen Altenerding, doch offensiv blieben die Domstädter erneut zu schwach bzw. bissen sich an SpVgg-Tormann und Kapitän Lukas Loher die Zähne aus. „Altenerding war heute aber auch einen Tick cleverer“, ergänzte Baumgärtner.

Mitten in der Freisinger Drangphase trafen die Gäste

Die ersten zehn Minuten brauchten die Hausherren in den gelben Jerseys noch, um in die Partie zu kommen. Dann lief’s aber eigentlich gut an – und genau in diese Phase hinein erzielte Altenerding das 1:0. Unter gütiger Mithilfe des SE Freising: Anstatt eine Flanke zu klären, spielte Verteidiger Marcel Hack sich das Leder zweimal an die eigenen Füße und dann ins eigene Tor (12.).

Doch geschockt war der SEF nicht, sondern schüttelte sich kurz und hatte die Partie dann wieder im Griff. Was jedoch fehlte, war ein Tor. Und das hatten Christian Schmuckermeier, Johannes Grubmüller und Felix Fischer mehrmals auf dem Schlappen. Doch entweder war das Visier nicht justiert oder die Hausherren scheiterten eben an Lukas Loher.

Ein SEF-Schuss war möglicherweise hinter der Torlinie

Ein ähnliches Bild bot Durchgang zwei: Während Freising spielte, verteidigte es die SpVgg clever. Und erneut wurde Loher zum Albtraum, parierte unter anderem gegen Fischer und Mika List, dessen Schuss zumindest mit einer großzügigen Sichtweise hinter der Linie war.

Endgültig den Stecker zog dann das 2:0, Altenerdings zweiter Torschuss. Nach einem langen Ball traf Wiam Takruri aus 16 Metern (77.).