
Elf Verletzte schwächen Bergkirchen, doch das junge Team liefert dem SV Petershausen einen engen Schlagabtausch bis zum Schluss.
Petershausen – Mit dem 3:2-Sieg gegen den TSV Bergkirchen schaffte der SV Petershausen die Punkte elf, zwölf und 13 aufs Konto. „Grundsätzlich sind wir zufrieden, hätten in den letzten Spielen gegen die Topteams der Liga gerne den einen oder anderen Punkt mehr geholt und auch verdient“, so Trainer Dominik Langenegger. „Wir haben jedes Wochenende beeindruckenden Support von sehr vielen Fans und einen tollen Zusammenhalt im Verein mit lauter eigenen Spielern, fast alle selbst ausgebildet.“ Diesen Weg wolle man weitergehen.
Das Bergkirchener Trainerduo Simon Zacherl und Stefan Frimmer konnte in Petershausen nicht die Wunschelf aufbieten. „Leider haben wir elf Verletzte aktuell. Heißt: Wir hangeln uns personell bisher personell so die Saison entlang.“ Das Ziel der Saison sei, die junge Mannschaft weiter zu etablieren. „Die Jungs sollen lernen, auch wenn es manchmal resultattechnisch schwierig ist. Gegen Niederroth beispielsweise haben wir mit neun 20-Jährigen gespielt.“
Petershausen legte los wie die Feuerwehr im Duell der Teams „Jugend forscht“. In der 11. Minute verwertete Christoph Spielberger eine Maßflanke von rechts am Fünfer eiskalt gegen Bergkirchens Torwart Dominik Mann. Das 2:0 folgte schon in der 15. Minute, Michael Sänger traf per Kopf.
Bergkirchen drohte unter die Räder zu kommen, doch es regte sich Widerstand: Simon Reichlmair verkürzte nach einem Abwehrfehler aus acht Metern zum 2:1 (26.). Mit diesem Treffer waren die Gäste wieder im Spiel.
Die zweite Halbzeit glich der ersten. Peterhausen war besser und Bergkirchen bemüht, aber vor dem Tor weitgehend harmlos. So erhöhten die Gastgeber in der 50. Minute auf 3:1. Niklas Wildgruber schob nach Vorarbeit von Marco Hochmuth und Christoph Spielberger über den linken Flügel ein.
Doch wieder hatte Bergkirchen eine Antwort parat: Kilian Strauch traf nach einer flachen Hereingabe von Martin Hainzinger (69.). Und so begann das große Flattern beim SVP. Doch Bergkirchen schaffte den Ausgleich nicht mehr, obwohl alles nach vorne geworfen wurde.
„Kompliment an meine sehr angeschlagene Truppe, die haben wirklich auf die Zähne gebissen“, so Langenegger, der einräumte: „Bergkirchen war noch mehr ersatzgeschwächt als wir und hätte einen Punkt verdient gehabt.“