
Ingelheim. Drei Punkte hätten es werden sollen für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim im Kellerduell mit der TSG Pfeddersheim. Doch am Ende mussten sich die Ingelheimer vor 100 Fans am Blumengarten mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Weil seine Jungs kurz vor Schluss sogar noch im Rückstand lagen, war Ingelheim-Coach Johannes Schön nicht unzufrieden. „Ein ganz wichtiger Punkt, den wir uns da erkämpft haben“, sagte der Trainer. „Man hat gemerkt, dass da zwei Mannschaften aufeinandergetroffen sind, die auf Augenhöhe agieren, von dem was sie derzeit auf den Platz kriegen.“ Auch die Pfeddersheimer hätten einen Haufen Ausfälle zu kompensieren. „Unter diesen Umständen war es tatsächlich ein faires, aber auch energetisch ganz gutes Spiel.“
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Die Gastgeber besaßen in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen. Wobei die TSG ein leichtes Übergewicht für sich reklamieren durfte. „Wir sind gut angelaufen, hatten einen Plan gegen den Ball“, analysierte Schön. „Die Gäste haben deswegen sehr viel mit langen Bällen operiert – die haben wir nicht so gut in den Griff bekommen.“ Daher verlagerte sich das Geschehen oft in die Hälfte der Spielvereinigung. „Es gab einige Ecken für Pfeddersheim, wobei da nichts gefährlich wurde“, betonte Schön. „Die größeren Torchancen hatten wir.“
Man habe schon gemerkt, dass Fabian Steinmetz erst ein Mannschaftstraining habe absolvieren können und physisch am Anschlag war. Tom Zimmer, der seit vier Wochen nicht trainieren konnte, kam erst nach der Pause rein. „Wir mussten in der Abwehr umstellen, sind nicht gut in die zweite Halbzeit reingekommen, haben nie so richtig reingefunden“, so der Coach. „Pfeddersheim hat immer einen Ticken mehr Druck aufgebaut.“ Immerhin sei das 0:1 durch Dominick Schwarz (80.) zu einem recht günstigen Zeitpunkt gefallen, „weil wir noch ausreichend Zeit hatten, dagegen zu gehen“. Nach einem schnell und präzise ausgeführten Freistoß von Lukas Pieper, der sich mit Lukas Schmitt die Bestnote verdiente, sorgte Jonas Becker vom Elferpunkt aus mit einem genialen Kopfball ins lange Eck für den Ausgleich (88.). „Verdient“, urteilte Johannes Schön. „Für uns war es wichtig, Pfeddersheim in der Tabelle hinter uns zu lassen.“
Spvgg. Ingelheim: Haas; N. Deisen (80. Reichwald), Steinmetz (55. Kornely), Keserue (46. Zimmer), Commes, Pieper, Becker, Schmitt, Auletta, Schmidt, Mansouri (68. Kurth).