
Der Bayernliga-Abstieg stand beim SC Großschwarzenlohe am Ende frühzeitig fest. Nach dem Doppelaufstieg letztes Jahr schaffte aber die Reserve den Klassenerhalt. Bei beiden Teams kommt es jetzt zu Veränderungen.
In einer Reihe von Danksagungen teilt der Verein den Abgang von teils prägenden Gesichtern der letzten Jahre mit. Mit Sebastian Kräftner, Dominik Egerer, Sebastian Vogel (Fußballpause), Markus Müller (VfB Eichstätt, Regionalliga), Nico Wessner, Simon Schallmayer (Auslandsstudium), Carlo Schwarzer (ASV Neumarkt), Christoph Stahl (eigene U23) und Marius Gerlach (Teammanager) verlassen gleich neun Spieler den Kader der ersten Mannschaft. Den Verein ebenfalls verlassen hat Cheftrainer Florian Bauer, der nach neun Jahren zum TSV Kornburg wechselt.
Besonders der Abschied von Egerer schmerzt, den es nach acht Jahren zurück zu seinem Heimatverein zieht. "Man konnte sich immer auf dich verlassen, nicht nur zuletzt in der Relegation der U23 hast du nochmals die Knochen hingehalten und einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass der Klassenerhalt fixiert wird", schrieb der Verein auf Instagram in einem Beitrag, in dem jedem einzelnen Spieler für dessen Einsatz gedankt wird.
So auch bei Kräftner, der im Posting als "Wirbelwind im Verein" bezeichnet wird und nach sechs Jahren Abschied nimmt. "Mit dir verlieren wir leider einen brutalen Charakter, egal wann und wo, immer an vorderster Reihe - sei es bei Mannschaftsfeiern gewesen oder Umbauarbeiten am Vereinsgelände, du warst dir nie zu schade mitanzupacken oder etwas anzuschieben", so der Verein.
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Auch in der zweiten Mannschaft, der mit zwei deutlichen Siegen der Klassenerhalt in der Relegation gelang, vermeldet der Verein Abgänge. "Relegationssiege für den Klassenerhalt sind schön, doch am Ende einer Saison gibt es auch immer Momente, die ein wenig Schmerzen - Spieler die uns verlassen gehören da sicherlich dazu", kommentiert der Verein die Abschiede von gleich vier Spielern.
Julian Wening, Lars Lohner, Philipp Nowak und Tobias Siebenaller verlassen die GSC-Reserve. Besonders schwer wiegt aber der Abschied von Tim Niefnecker nach 15 Jahren, der die zweite Mannschaft mit jetzt 32 Jahren Richtung Alte Herren verlässt. "Jedes 'Eckla' mit dir wurde zum Risikofaktor für sämtliche Schienbeine und Sprunggelenke, jeder Mannschaftsabend wurde zum Raubbau am eigenen Körper, legendäre Kabinenansprachen verursachten Gänsehautmomente, Siegeskreise wurden zur Institution und Derbysiege zum Feiertag", schreibt der Verein zum Abschied.
In der kommenden Saison tritt der GSC also mit verändertem Gesicht wohl wieder in der Landesliga Nordost an. Die Reserve darf sich auf ein weiteres Jahr in der Kreisliga freuen.