
Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München kam am Freitagabend gegen den SV Erlbach nicht über ein torloses Remis hinaus. Der SV Heimstetten muss sich dem FC Memmingen spät geschlagen geben. Die Stimmen zum 5. Spieltag.
Felix Hirschnagl (Trainer TSV 1860 II): Es ist auf jeden Fall eines der 0:0-Spiele oder Unentschieden, die sich gut anfühlen und womit wir auch zufrieden sind. Wir hatten viel Spielkontrolle, aber im letzten Angriffsdrittel nicht so viel Durchschlagskraft. Da ist die Gefahr ja immer groß, dass dir die Gegentore irgendwann mal um die Ohren fliegen, wenn du den eigenen Durchbruch nicht schaffst. Erlbach hatte zwei richtig gute Einschussmöglichkeiten. Da hatten wir dann aber auch einmal Glück mit Alu und uns das Glück verdient, weil wir vorher alles weg verteidigt haben. Man muss sich das Glück erarbeiten. Wir haben jetzt dreimal in Folge zu Null gespielt und sieben Punkte geholt. Das Heimstetten-Spiel mit dem Unentschieden und der Roten Karte hatte heute richtig Bedeutung für uns. Daraus haben wir viel gelernt. Erlbach ist eine gute Mannschaft im Pressing und bringt viel Mentalität und Robustheit mit. Sie erzielen dadurch viele Ballgewinne und kommen zu Chancen. Da waren wir heute einfach stabil. Da ziehe ich meinen Hut vor der Truppe. Ein dickes Kompliment, wir haben das nächste Ziel erreicht. Wir fahren am Dienstag nach Kottern und haben wieder eine heiße Kiste. Darauf freuen wir uns.
Lukas Lechner (Trainer SV Erlbach): Das war von beiden Mannschaften ein Top-Bayernligaspiel. 1860 II hatte vielleicht ein bisschen mehr Spielanteile. Dafür hatten wir aber ein, zwei Möglichkeiten mehr. Insofern geht das Unentschieden absolut in Ordnung.
Roman Langer (Trainer SV Heimstetten): Mit der Art und Weise heute bin ich zufrieden, mit der Chancenverwertung und dem Ergebnis nicht. Wir haben uns zahlreiche Chancen erarbeitet, sie aber leider nicht genutzt. Auch wenn uns heute der Torerfolg verwehrt blieb, bin ich überzeugt, dass wir bald wieder punkten, wenn wir weiter so arbeiten. Der Gegner hat mit einem Distanzschuss aus der Drehung seine gefühlt einzige Gelegenheit genutzt.
Marc Endres (Trainer SpVgg Unterhaching II): Gerechte Punkteteilung. Landsberg war ein sehr starker Gegner heute, der alles reingehauen hat. Wir hatten anfangs Probleme, in unser Spiel zu finden, und wurden nur selten torgefährlich. Mit dem Tor und dem Platzverweis hat sich das Spiel etwas verändert. Leider konnten wir aus den zahlreichen Umschaltsituationen keine klare Torchance herausspielen. Das Gegentor fällt dann etwas aus dem Nichts.