Die U19 von Bayer 04 Leverkusen hat zum Auftakt gewonnen, doch Hilden machte es Bayer nicht leicht.
Die U19 von Bayer 04 Leverkusen hat zum Auftakt gewonnen, doch Hilden machte es Bayer nicht leicht. – Foto: Jonas Schäfer

Bayer 04 Leverkusen: U19 setzt sich gegen Hilden durch

Bayer Leverkusens U19 startet mit einem 3:2-Sieg in die Saison. Gegen den Aufsteiger VfB Hilden beweist Trainer Sven Hübscher bei seinen Einwechslungen ein gutes Händchen.

Die Talente der Werkself haben einen erfolgreichen Start in die neue Saison hingelegt. Mit 3:2 (1:0) setzte sich das Team von Trainer Sven Hübscher gegen den VfB Hilden durch, tat sich dabei aber schwer gegen den kämpferischen Aufsteiger.

Die 400 Zuschauer im Ulrich-Haberland-Stadion bekamen zunächst das erwartete Spiel zu sehen. Die Gäste agierten gegen Bayers U19 defensiv und lauerten auf Konter, die Elf von Trainer Sven Hübscher dominierte das Geschehen mit viel Ballbesitz.

Dennoch dauerte es rund eine Viertelstunde, ehe das Heimteam zum ersten Mal gefährlich wurde. Leon Pesch kam nach einem Standard von Zidan Sertdemir zum Abschluss, scheiterte jedoch am gegnerischen Keeper Leon Feher – ebenso wie Madi Monamay im Nachsetzen. In der Folge erhöhten die Bayer-Junioren den Druck, doch David Widlarz köpfte den Ball nach einer Flanke von Ayman Aourir nur an den Pfosten (32.). Drei Minuten später war es Aourir, der in Feher seinen Meister fand.

Kurz vor dem Pausenpfiff musste sich die VfB-Defensive dann aber doch noch der individuellen Klasse der Leverkusener geschlagen geben. Nach einem Querpass von Ingyom Jung kam der Ball an der Strafraumgrenze zu Aourir. Der Kapitän setzte zum Solo an, spielte mehrere Gegenspieler aus und traf zur verdienten Führung (41.).

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hildener den besseren Start. Innenverteidiger Fabio Bachmann kam bei zwei Standards zu Großchancen, scheiterte jedoch an Bayer-Torhüter Roy Steur sowie am Aluminium. Kurz darauf gelang den Werkself-Junioren der zweite Treffer. Diesmal setzte Sertdemir den eingewechselten Jordan Zirkzee in Szene. Der Niederländer erhöhte ohne Mühe auf 2:0 (58.). Die Gäste gaben sich allerdings nicht auf und drückten auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang durch Beslind Fazlija, der einen Hand-Elfmeter sicher verwandelte (64.).

Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. In der 81. Minute bekam der Bayer-Nachwuchs nach Handspiel einen Freistoß aus 17 Metern zugesprochen. Diesen verwandelte der ebenfalls eingewechselte Enes Yilmaz ansatzlos zur Entscheidung. In der dritten Minute der Nachspielzeit machte Schlussmann Steur die Begegnung aber unnötig spannend. Der 17-Jährige vertändelte den Ball als letzter Mann und ermöglichte Shadrak Dombe seinen ersten Saisontreffer.

Enorme Körperlichkeit

„Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte Hübscher. „Wir wussten, die Hildener werden mit einer enormen Körperlichkeit und einem klaren Plan, der auf Konter ausgerichtet ist, zu uns kommen. Wir haben es uns durch den Handelfmeter und die Situation mit Roy am Ende unnötig schwer gemacht. Letztendlich haben wir aber gewonnen – und das ist zum Start der Saison gut.“ Mit seinen Einwechslungen hatte der Coach entscheidenden Anteil am Erfolg.

Am Samstag ist sein Team beim Aufsteiger SC Verl zu Gast. Die Mannschaft von Daniel Fröhlich verlor ihre Auftaktpartie beim 1. FC Köln deutlich mit 0:5 (0:1) und geht auch gegen Leverkusen als klarer Außenseiter in das Match.

Bayer 04 Steur – Bäuerle (46. Ecke), Monamay, Milojevic, Aksoy, Köhl (85. Okafor), Aourir, Sertdemir (73. Yilmaz), Jung (46. Zirkzee), Widlarz (59. Moustfa), Pesch

Aufrufe: 016.8.2022, 16:00 Uhr
RP / René RekusAutor