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Bauch wurde »schwarz«: So geht`s Petr Kulhánek nach inneren Blutungen

Der Spielertrainer der DJK Holzfreyung musste das vergangene lange Wochenende in der Klinik verbringen

von Mathias Willmerdinger · 08.10.2025, 17:00 Uhr · 0 Leser
Petr Kulhánek muss fußballerisch in nächster Zeit kürzertreten.
Petr Kulhánek muss fußballerisch in nächster Zeit kürzertreten. – Foto: Karl-Heinz Hönl

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Große Sorgen bei der DJK Holzfreyung um Spielertrainer Petr Kulhánek. Der gebürtige Tscheche, der mit seinen 38 Jahren immer noch ein Klassekicker ist, musste sich am vergangenen Freitag, dem Tag der Deutschen Einheit, in die Klinik begeben und verbrachte dort auch das gesamte Wochenende. Was war passiert?

Beim 2:1-Auswärtssieg seiner Holzfreyunger in Straßkirchen wechselte sich Kulhánek selbst für ein paar Minuten ein, musste aber dann wieder raus. "Ich habe mich schon zuvor nicht wirklich gut gefühlt. Bei einer ganz normalen Aktion ist dann etwas passiert. Ich habe einfach nur den Ball weggeschlagen und habe sofort gemerkt: Hoppla, da stimmt was nicht. Ich war anschließend noch duschen und sogar noch bei meiner Schwiegermutter beim Kaffeetrinken, aber als wir nach Hause gekommen sind, hatte ich brutale Schmerzen. Mein Unterbauch war bereits schwarz angelaufen. Meine Frau hat daraufhin den Sanka verständigt", berichtet er.

In der Klinik wurde dann ein Muskelriss im Bauchraum festgestellt, der innere Blutungen verursachte. Am Montag durfte Kulhánek das Krankenhaus wieder verlassen, das Wohlbefinden hält sich allerdings weiterhin arg in Grenzen: "Ich habe nach wie vor starke Schmerzen, kann weder richtig gehen noch liegen. Ohne Schmerzmittel geht nichts." Wie es nun weitergeht? "Am heutigen Mittwoch hatte ich eine weitere MRT-Untersuchung. Jetzt muss ich mich bis Montag gedulden, dann bekomme ich die Ergebnisse."

Für den 38-Jährigen ist es die dritte schwere Verletzung binnen weniger Jahre. Zunächst brach er sich das Wadenbein, dann riss ihm die Achillessehne und nun das. An Fußballspielen ist in den kommenden Wochen jedenfalls nicht zu denken. "Bis zum Winter bin ich auf alle Fälle raus. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht", meint Kulhánek, dem der Schrecken noch in den Gliedern steckt. Jetzt geht`s für ihn primär erst einmal darum, wieder komplett gesund zu werden. Gute Besserung, Petr!