
Die SG Bad Soden untermauert am 31. Spieltag der Verbandsliga Nord ihre Ambitionen auf den Aufstieg mit einem Kantersieg gegen die SG Aulatal, während SV Flieden im direkten Duell mit FSV Dörnberg in letzter Sekunde zwei Punkte liegen lässt. Der OSC Vellmar siegt souverän und bringt sich in Sicherheit, TSG Sandershausen und KSV Hessen Kassel II trennen sich unentschieden.
Sprudelkicker lassen die Muskeln spielen
Bad Soden geriet gegen den Absteiger aus Aulatal zwar zweimal ins Hintertreffen, reagierte dann jedoch mit einer wahren Offensivexplosion. Zwischen der 49. und 70. Minute erzielte die Mannschaft von Lars Schmidt fünf Treffer und stellte die Weichen klar auf Relegation. Klarke Greenham traf dreifach, auch Marcel Mosch war doppelt erfolgreich.
Führung verspielt, Sieg verschenkt
Flieden sah im Abstiegsduell lange wie der sichere Sieger aus, ehe Dörnberg in der fünften Minute der Nachspielzeit durch Rico Lotzgeselle zum Ausgleich kam. Lukas Friedrich hatte die Buchonen zuvor mit zwei Treffern auf die Siegerstraße gebracht, ein lässig vergebener Elfmeter rächte sich allerdings bitter. Die Hausherren bleiben damit weiter tief im Abstiegskampf.
Aytemür schießt Vellmar zum Klassenverbleib
Ein Hattrick von Serkan Aytemür und ein Treffer von Maximilian Agyekum sorgen für einen klaren Heimsieg des OSC Vellmar. Die Gäste aus Bronnzell zeigten zwar phasenweise gute Ansätze, blieben aber im Abschluss glücklos. Für die Nordhessen bedeutet der Erfolg wohl die endgültige Rettung, Bronnzell hingegen steckt weiter tief im Tabellenkeller.
Lichtenau eiskalt in der Fremde
Mit einer disziplinierten Leistung sicherte sich der Lichtenauer FV einen verdienten Auswärtssieg in Wabern. Andrei Bursuc und der eingewechselte Arcadie Rusu trafen für die Gäste, die defensiv kaum etwas zuließen. Während Lichtenau weiter auf Kurs bleibt, kann Wabern die Niederlage verschmerzen – der Klassenerhalt ist sicher.
Wieder nur ein Punkt für Sandershausen
Die TSG Sandershausen bleibt auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen, wartet aber weiter auf einen Sieg. Nach dem Führungstreffer von Can Karademir egalisierte Kassels Parker Phill Pagna rund eine Viertelstunde später. Der Abstand zum rettenden Ufer bleibt damit bestehen – ein Punktgewinn, der sich wie zwei verlorene anfühlt.
Bär enntäuscht
Trotz größerer Spielanteile gelang den Hausherren kein Treffer, während Tim Demus per Kopf und Jakub Swinarski per Handelfmeter für die Gäste trafen. Neuhofs Trainer Alexander Bär zeigte sich enttäuscht von der mangelnden Konsequenz im Abschluss und lobte die größere Entschlossenheit des Gegners.
Nächster Schritt zur Meisterschaft
Nach einer 5:0-Führung durch Tore von Kauf, Nennhuber, Mogge (2) und Reuter ließen es die Gastgeber im Schlussdrittel ruhiger angehen. Eichenzell nutzte dies durch Treffer von Ludwig und Kratz zur Ergebniskosmetik.
