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Bad Heilbrunn verliert Spiel in Untermenzing in doppelter Unterzahl

„Damit war es vorbei“

von Nick Scheder · 10.11.2025, 07:44 Uhr · 0 Leser
Olching Bezirksliga Oberbayern Süd SC Olching - SV Bad Heilbrunnn Nr. 11 Heinzlmair Leon SCO, Nr. 4 Pföderl Thomas
Olching Bezirksliga Oberbayern Süd SC Olching - SV Bad Heilbrunnn Nr. 11 Heinzlmair Leon SCO, Nr. 4 Pföderl Thomas – Foto: Carmen Voxbrunner/IPPEN_MEDIA

Nach zwei Zeitstrafen in Unterzahl kassiert Bad Heilbrunn eine 2:5-Niederlage und rutscht auf Platz zehn der Tabelle ab.

Es war dieser kurze Abschnitt, der den Fußballern des SV Bad Heilbrunn den Garaus machte. Eine Bezirksliga-Partie auf Kunstrasen, in der es hin und her wogte, sich zunächst kein Team absetzen konnte. Unentschieden zur Halbzeit, Tobias Bauer schaffte nach erneutem Rückstand mit purer Willensleistund den 2:2-Ausglaich beim SV Untermenzing.

Dann ein umstrittener Freistoß, 2:3, die Emoptionen kochten hoch. „Sie wurden auch von außen auf das Feld hereingetragen“, meint HSV-Trainer Walter Lang. Der Untermenzinger Coach Nico Formella sah Rot wegen Schiedsrichter-Beleidigung, die Heilbrunner Sebastian Rösch und Klaus Pföderl ließen sich auch hinreißen, kassierten zeitgleich eine Zehn-Minuten-Strafe. Und zu neunt, auf ungewohntem Kunstrasen, fiel das 2:4 gegen Heilbrunn. „Damit war es vorbei“, sagt Lang. „Auch wenn meine Spieler noch gekämpft haben, aber das war der K.O.“ Die 2:5-Niederlage im wichtigen Spiel um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld sei zu hoch ausgefallen. „Aber sie geht schon in Ordnung, weil die abgezockte Untermenzinger Mannschaft spielerische Vorteile hatte und wir manchmal schon hinterhergelaufen sind.“

Zwei Zehner sind zu viel

Die Heilbrunner hielten dagegen. Die Münchner waren jedoch den Untergrund sichtlich besser gewöhnt, und die Gäste kamen nie richtig ins Rollen. Den Rückstand glichen die Gäste bald wieder aus, als sie einen weiten Einwurf von Kapitän Anton Krinner verlängerten, und Thomas Pföderl den Ball aus sieben Metern humorlos ins lange Eck versenkte. „Es ging hin und her, wir hatten ein paar Chancen, Untermenzing auch, die waren aber ballsicherer, hatten mehr vom Spiel“, räumt Lang ein. Nach der Pause legten deshalb auch wieder die Gastgeber vor, Maximilian Kriebel erzielte das 2:1.

Am Ende keine Torchance mehr

„Aber ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfern, sie hat alles gegeben.“ Tobias Bauer setzte sich im Strafraum durch, zog eiskalt aus 15 Metern zum erneuten Ausgleich ab. Lang. „Ein geiles Tor.“ Doch Untermenzing, in der Bezirksliga-Tabelle nun sechs Punkte vor Heilbrunn, das nun auf Rang zehn abgerutscht ist, spielte seine Qualität aus, nutzte den Freistoß zum 3:2 und machte mit dem 4:2 den Sack zu. Anschließend hatten die Heilbrunner keine nenneswerte Torchance mehr, und Untermenzing gewann mit 5:2 deutlich. „Die haben ihre Chancen gut genutzt“, meint Lang. „Aber das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wider.“