2026-01-09T09:36:09.492Z

Ligabericht
Der VfB Bach (rechts) zeigte gegen Ramspau die richtige Reaktion auf die Heimniederlage unter der Woche.
Der VfB Bach (rechts) zeigte gegen Ramspau die richtige Reaktion auf die Heimniederlage unter der Woche. – Foto: Felix Schmautz

Bad Abbach hält Druck stand – Trio macht Riesenschritt

Bezirksliga Süd, der Sonntag: Ettmannsdorf II gewinnt das Kellerduell gegen Pielenhofen +++ Wenzenbach im Alu-Pech +++ Prüfening belohnt sich gegen Thalmassing nicht

Sieben Wochen vor dem Saisonfinale in der Bezirksliga Süd scheint es so, als würde sich zumindest im Abstiegskampf immer mehr die Spreu vom Weizen trennen. Einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machten am heutigen Sonntag die siegreichen Mannschaften aus Bach, Thalmassing und Schwarzhofen. Weiter im Rennen um die direkte Rettung bleibt Ettmannsdorf II, das den Kellerkracher gegen Pielenhofen klar mit 4:1 für sich entschied. Tabellenführer Bad Abbach hielt dem Druck – Verfolger Tegernheim hatte ja gestern vorgelegt – Stand und behauptete sich in Breitenbrunn relativ souverän mit 3:0.


Stefan Wagner (Trainer TB/ASV Regenstauf): „Ein verdienter Sieg, der am Schluss noch höher hätte ausfallen müssen. Die Ungeschlagen-Serie geht weiter, die gute Vorbereitung zeigt sich endlich in den Ergebnissen. Wir können die Serie jetzt ohne Druck zu Ende spielen. Die Freude in unserem Lager ist sehr groß.“


Marcel Maltsev (Trainer SV Schwandorf-Ettmannsdorf II): „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und konnten mit unserer ersten Aktion in Führung gehen. Die darauffolgenden 30 Minuten hatten wir komplett im Griff und haben uns gute Chancen herausgespielt, welche wir aber nicht präzise genug ausspielen konnten. Der Ausgleich fiel durch die einzig gute Offensivaktion von Pielenhofen, durch einen unnötigen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit haben wir unser Spiel durchgezogen und sind verdient in Führung gegangen. Ein hochverdienter Sieg der Mannschaft.“


Christian Scheuerer (Trainer SV Breitenbrunn): „Aufgrund der zweiten Halbzeit ein hochverdienter Sieg von Bad Abbach. Nach elf Minuten liefen wir allein auf den Tormann zu und hätten das 1:0 machen müssen. Dieses fiel zwei Minuten später auf der Gegenseite durch einen Abstimmungsfehler unsererseits. Grundsätzlich war die erste Halbzeit ausgeglichen, wir waren gut im Spiel. Im zweiten Durchgang hat Bad Abbach seine Qualität ausgespielt und verdient das 2:0 und 3:0 gemacht. Unser Manko momentan ist, dass wir die Tore nicht machen und der Gegner eiskalt zuschlägt.“


Thomas Sommer (Trainer VfB Bach): „Wir kamen gut ins Spiel, hatten viel Ballbesitz, waren spielfreudig und gut in den Zweikämpfen. Nach dem 1:0 hatten wir zwei weitere gute Chancen. Die Halbzeitführung war verdient. Nach der Pause ein ähnliches Bild: wir waren wieder am Drücker, haben aber zwischen der 60. und 70. Minute etwas nachgelassen, wo Ramspau aufgekommen ist. Das haben wir gut wegverteidigt. Gott sei Dank machten wir dann durch einen Konter das 2:0. Damit war der Deckel drauf. Unterm Strich war es ein verdienter Heimsieg und eine sehr gute Reaktion der Mannschaft nach einem schwachen Auftritt gegen Pielenhofen.“

Willi Petz (Trainer SpVgg Ramspau): „Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir das Spiel verloren haben. In der ersten Halbzeit haben wir den Kampf auf dem schlechten Platz nicht angenommen. Da war uns Bach überlegen und führte zur Pause verdient. Im zweiten Durchgang kamen wir viel besser ins Spiel, nahmen den Fight an und hatten eine Riesenchance auf das 1:1. Hinten machten wir einen Fehler und bekamen das 0:2. Sehr ärgerlich, es wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. Eines ist aber auch klar: wenn wir es nicht lernen, in solchen Spielen von Anfang an voll da zu sein, werden wir uns schwer tun.“


Nico Beigang (Spielertrainer FSV Prüfening): „Ein sehr glücklicher Sieg für Thalmassing. Zum zweiten Mal in dieser Saison haben wir Thalmassing drei Punkte geschenkt. Dieses Mal verschliefen wir die ersten 20 Minuten. Danach haben nur noch wir gespielt. In der zweiten Halbzeit schoss Thalmassing einmal aufs Tor und erzielte dabei das Siegtor. Zuvor waren wir näher dran am 3:2. Wir belohnen uns momentan nicht für unseren Aufwand, was sehr schade ist. Aber: wir machen weiter.“


Matthias Beier (Vorstand SV Wenzenbach): „Es war ein relativ ausgeglichenes Spiel. Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, in der zweiten Halbzeit dann der Gegner. Insgesamt trafen wir dreimal Aluminium. Hainsacker hat hingegen seine Chance genutzt. Für uns eine unglückliche Niederlage, da wir immer wieder Pech im Abschluss hatten. Wobei es spielerisch auch nicht unser bestes Spiel war.“

Aufrufe: 030.3.2025, 19:28 Uhr
Florian WürtheleAutor