
Zwar ist die Saison noch nicht gelaufen, doch bereits jetzt lässt sich sagen, dass der VfL Witzhelden II mit der Spielzeit sehr zufrieden sein darf. Das Team von Trainer Stephan Grallert ist als Aufsteiger in die Kreisliga B Remscheid-Solingen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, hat dabei deutlich eher Kontakt nach oben als Gefahr nach unten zu befürchten. Demnach macht sich der Klub längst Gedanken über die neue Spielzeit, und das ist auch bei Keeper Niklas Schwolle der Fall.
Der Schlussmann ist seit 16 Jahren mit kurzen Unterbrechungen im Klub, und er kümmert sich mit darum, dass die kommende Spielzeit möglichst noch besser werden möge. "Es gab da sicherlich das eine oder andere Spiel, in dem mehr möglich gewesen wäre. Aber wir haben erst einmal eine Zeit benötigt, um uns als Mannschaft zu finden. Wir hatten nach dem Aufstieg mit 13 Abgängen schon einen ziemlichen Umbruch", sagt Schwolle, der vor allem zunächst einmal froh ist, dass das im kommenden Sommer anders aussehen wird. "Das Team bleibt komplett zusammen, bis auf Stefan Dreis, der nach Zypern auswandern wird. Und den einen oder anderen Zugang haben wir auch bereits fix."
So sind etwa mit Keeper Tim Schwenzer, Verteidiger Robin Sakic und Mittelfeldspieler Paul Schurat drei Akteure bereits als zuletzt vereinslose Spieler dazugestoßen, die schon Einsätze beim VfL gehabt haben. Und mit Angreifer Nagip Bujupi kehrt ein weiterer Spieler zum VfL zurück, der mit 14 Toren in der Aufstiegssaison seinen Anteil daran hatte, dass die Witzheldener jetzt in der Kreisliga B spielen. Nach dem einen oder anderen Akteur für die Zweite hält der Klub aber noch Ausschau. "Wir haben eigentlich eine der besten Defensiven der Liga, aber ein Knipser für vorne würde uns sicher noch guttun", sagt Schwolle zu den Planungen, bei denen er Grallert unterstützt. Der ist gerade noch auf der Suche nach einem Co-Trainer, um auch seine Arbeit etwas breiter aufstellen zu können.
Doch Schwolle möchte auch einen Dank loswerden, etwa an die zahlreichen Sponsoren, die dafür sorgen, dass auch die Zweitvertretung des VfL ausgezeichnet ausgestattet ist. "Da können wir sicherlich mit einem Bezirksligisten absolut mithalten, da wird hier schon viel getan." Im Gegenzug wird auch etwas dafür getan, dass den Sponsoren die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird - also so, wie es sein sollte, aber leider nicht immer ist. Ebenso geht der Dank auch an das Altherren-Team, das stets mit Unterstützung zu Seite stand, wenn Not am Mann war. Und wer weiß, was in der kommenden Saison noch so alles möglich ist.